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Steuerstreit: Ex-Bayern-Star Xabi Alonso muss vor Gericht

Haftstrafe droht  

Steuerstreit: Ex-Bayern-Star Alonso muss vor Gericht

02.01.2019, 07:42 Uhr | sid

Steuerstreit: Ex-Bayern-Star Xabi Alonso muss vor Gericht. Ihm droht das Gefängnis: Der frühere Bayern-Star Xabi Alonso muss im Januar auf die Anklagebank. (Quelle: imago images/photoarena/Eisenhuth)

Ihm droht das Gefängnis: Der frühere Bayern-Star Xabi Alonso muss im Januar auf die Anklagebank. (Quelle: photoarena/Eisenhuth/imago images)

Auf dem Platz ist er bei Liverpool, Real und Bayern zum Helden geworden. Doch dabei soll Xabi Alonso Einnahmen über eine Briefkastenfirma verschleiert haben. Er pocht auf seine Unschuld.

Spaniens früherer Fußball-Star Xabi Alonso muss sich in seinem Streit mit dem Fiskus um zwei Millionen Euro ab dem 22. Januar in Madrid vor Gericht verantworten. Nachdem der ehemalige Stratege des deutschen Rekordmeisters Bayern München eine außergerichtliche Einigung mit der Staatsanwaltschaft endgültig abgelehnt hat und auf seine Unschuld pocht, legte das Gericht den Termin in dem Verfahren wegen Steuerhinterziehung fest.

Alonso drohen im Falle eines Schuldspruchs bis zu fünf Jahre Haft und neben der Nachzahlung einer etwaigen Steuerschuld auch eine hohe Geldstrafe.

Kein Deal wie Messi und Ronaldo

Hintergrund des Rechtsstreites sind Einnahmen des mittlerweile als Profi zurückgetretenen Mittelfeldspielers aus seiner Zeit bei Real Madrid von 2010 bis 2012 für den Verkauf von Bildrechten. Der heute 37-Jährige soll die Gelder seinerzeit über eine Briefkastenfirma auf Madeira am Fiskus vorbeigeschleust haben.


Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2015 gegen Alonso. Eine Einigung mit den Behörden nach dem Vorbild prominenter Kollegen wie den Superstars Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo, die drohende Verurteilungen zu Haftstrafen durch nachträgliche Schuldeingeständnisse sowie Strafzahlungen in Millionenhöhe vermieden, ist für den gebürtigen Basken offenbar keine Option gewesen. Alonso ist sich nach eigenen Aussagen keiner Schuld bewusst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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