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Beim Reus-Comeback - BVB patzt: Kanppe Niederlage beim FC Augsburg

Beim Reus-Comeback  

BVB patzt: Kanppe Niederlage beim FC Augsburg

01.03.2019, 22:44 Uhr | dpa

Beim Reus-Comeback - BVB patzt: Kanppe Niederlage beim FC Augsburg. Augsburgs Daniel Baier (l-r), André Hahn und Dong-Won Ji jubeln über den Treffer zum 2:0 durch Ji.

Augsburgs Daniel Baier (l-r), André Hahn und Dong-Won Ji jubeln über den Treffer zum 2:0 durch Ji. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Augsburg (dpa) - Trotz des Comebacks von Hoffnungsträger Marco Reus hat Borussia Dortmund gepatzt und dem FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft ein unerwartetes Geschenk gemacht.

Beim zuletzt so kriselnden und personell gebeutelten FC Augsburg unterlag der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga mit 1:2 (0:1). Der Ex-Borusse Dong-Won Ji mit einem Doppelpack (24./68. Minute) und Keeper Gregor Kobel wurden vor 30.660 Zuschauern zum BVB-Schreck, der späte Anschluss von Paco Alcácer war zu wenig für den BVB (81.).

Die Borussia ließ Großchancen ungenutzt und kann am Samstagabend von den in Mönchengladbach gastierenden Bayern nach Punkten eingeholt werden. "So leichtfertig dürfen wir die Bälle nicht herspielen.
Wir haben genug Torchancen, um die Tore zu machen. Solche Fehler dürfen uns einfach nicht passieren", sagte Kapitän Reus. "Das müssen wir schleunigst abstellen, sonst wird es natürlich hinten raus eng." Trainer Lucien Favre urteilte: "Heute hätten wir das Spiel klar gewinnen müssen. Der Gegner hat praktisch keine Torchance."

Während Dortmund statt des erhofften Mutmachers vor dem schweren Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Tottenham Hotspur (0:3) einen Dämpfer verkraften muss, kann Augsburg im Abstiegskampf kurz durchschnaufen. Das Team von Trainer Manuel Baum rehabilitierte sich für das 1:5-Debakel von Freiburg und festigte am 24. Spieltag Platz 15. Die Fuggerstädter feierten den erst zweiten Sieg in der Vereinshistorie über den BVB und dabei den ersten zu Hause. "Das ist in unserer Phase brutal wichtig", sagte Kapitän Daniel Baier. "Wir haben heute alles reingeworfen, aus ganz wenig ganz viel gemacht."

Das Startelf-Comeback von Reus nach gut drei Wochen Pause wegen eines Muskelfaserrisses sorgte beim BVB schon vor dem Anpfiff für Erleichterung. Augsburg konzentrierte sich mit einer Viererkette und der davor postierten Fünferkette vor allem auf die Defensive, setzte die Gäste aber auch im Spielaufbau immer wieder unter Druck. Bei den personell gebeutelten Gastgebern ersetzte nach 15 Minuten Georg Teigl den verletzten Konstantinos Stafylidis. Der FCA blieb dennoch hellwach und belohnte sich nach einem Fehler von Zagadou für seine engagierte Anfangsphase. Der Ex-Dortmunder Ji brachte den Ball nach einer Hereingabe von André Hahn im zweiten Versuch im Tor unter.

Die größte Chance auf den Ausgleich für den BVB vergab kurz vor der Pause Bruun Larsen, der frei vor dem Tor nur Keeper Kobel anschoss (42.). Zuvor hatte Delaney den Ball nach einem Reus-Freistoß aus kurzer Distanz über das Tor gesetzt (41.). Wie schon vor zwei Wochen gegen den FC Bayern verdienten sich die Augsburger ihre Führung mit einer starken ersten Halbzeit, der BVB agierte teils zu schlampig.

Die Gastgeber blieben weoter mutig und verteidigten ihre Führung leidenschaftlich. Der BVB drängte zwar auf den Ausgleich, wurde jedoch nur selten gefährlich. Dem Tabellenführer fehlten trotz spielerischer Überlegenheit oft die Durchschlagskraft und Präzision.

Nach einem bösen Fehlpass von Achraf Hakimi war es dann erneut Ji, der mit seinem vierten Treffer gegen seinen Ex-Club die erste Chance der Schwaben in der zweiten Halbzeit nutzte. BVB-Keeper Roman Bürki war in seinem 150. Bundesliga-Spiel gegen den Südkoreaner machtlos.

Kobel verhinderte gegen Joker Alcácer mit einer starken Parade zunächst noch den Anschluss (75.), war wenige Minuten später gegen den Spanier aber machtlos. Doch mehr als der Anschlusstreffer war für die Gäste nicht mehr drin, auch weil Kobel gegen Götze (87.) erneut stark parierte und den Gastgebern damit den knappen Sieg rettete.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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