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Wechsel vom FC Bayern München: Mats Hummels kehrt zum BVB zurück

Rückkehr nach Dortmund  

Perfekt! Hummels wechselt vom FC Bayern zum BVB

19.06.2019, 17:58 Uhr | t-online.de, rh, lr, ak, sid

 (Quelle: imago images / Sven Simon)
Rückkehr von Hummels zum BVB bestätigt

Es hat sich bereits abgezeichnet, nun ist es offiziell! Mats Hummels kehrt nach drei Jahren beim FC Bayern München zu Borussia Dortmund zurück und erhält einen Dreijahres-Vertrag. (Quelle: Omnisport)

Mats Hummels: Der Weltmeister läuft in der kommenden Saison wieder für Borussia Dortmund auf. (Quelle: Omnisport)


Verteidiger Mats Hummels verlässt den FC Bayern München und kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte. Der Transfer wurde am Mittwoch bestätigt.

Der spektakuläre Wechsel von Mats Hummels vom FC Bayern zum BVB ist perfekt. Zunächst berichtete der "Kicker" vom Wechsel, der FC Bayern bestätigte den Transfer inzwischen. 

Der 30-jährige Hummels soll in Dortmund, wo er bis 2016 in achteinhalb Jahren mit 309 Pflichtspielen (25 Tore) zwei Meisterschaften und einen Pokalsieg gefeiert hatte, einen Vertrag bis 2022 erhalten.

Samt Boni: Ablöse soll bei 38 Millionen Euro liegen

Die Ablöse für den ehemaligen Nationalspieler, der in München bis 2021 gebunden war, dürfte inklusive erfolgsabhängiger Bonuszahlungen bei 38 Millionen Euro liegen. Damit wäre Hummels sogar drei Millionen Euro teurer als bei seinem Abschied vor drei Jahren.


"Ich gehe davon aus, dass wir uns wiedersehen und ich kann dir eins sagen: Du bist beim BVB immer extrem willkommen", hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Hummels damals auf dem Bankett nach dem gegen die Bayern verlorenen Pokalfinale zugerufen. Doch die Rückholaktion spaltet beide Fanlager.

Während viele Bayern-Anhänger Hummels hinterhertrauern, sehen nicht wenige Dortmunder das Comeback skeptisch. Das Urteil im Netz geht von "Weltklassespieler" und "Verstärkung" bis hin zu "viel zu langsam" und "Auslaufmodell".

Als Hummels vor drei Jahren seinen Wechselwunsch hinterlegt und der BVB dies per Ad-hoc-Meldung bekannt gemacht hatte, wurde er zur Zielscheibe der enttäuschten Fans. Hummels sprach frustriert von einer "Drecksmitteilung", Watzke distanzierte sich von den Pöblern, deren Reaktion Sportchef Michael Zorc "beschämend" nannte.

Leitfigur Hummels 

Jetzt hat die Borussia zwar fünf Innenverteidiger im Kader, mit Ausnahme von Ömer Toprak (29) jedoch nur junge Spieler. Hummels könnte mit seiner Erfahrung zu der Leitfigur werden, die im jüngsten Titelkampf schmerzlich vermisst wurde.

In München war das Eigengewächs (1995 bis Januar 2008) beim Anhang beliebt, doch für die Bosse nach insgesamt 118 Profispielen (acht Tore), drei Meisterschaften und einem Pokalsieg verzichtbar. Er selbst sah angesichts der teuren Verpflichtungen der Weltmeister Lucas Hernandez und Benjamin Pavard wohl keine echte Perspektive mehr. Außerdem gehörte er zu den Kritikern von Trainer Niko Kovac, der Niklas Süle zum Abwehrchef gemacht hatte.

Hummels spielte bärenstarke Rückrunde

Hummels, laut "Kicker"-Rangliste bester Bundesliga-Innenverteidiger der Rückrunde, ist bereits der vierte Großeinkauf des BVB, der den Bayern nach der Schale trachtet. Zuvor hatte die Borussia bereits die Nationalspieler Julian Brandt (Bayer Leverkusen) und Nico Schulz (TSG Hoffenheim) sowie den Belgier Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) für insgesamt 76 Millionen Euro verpflichtet.


Mit Rückholaktionen hat Dortmund gemischte Erfahrungen gemacht. Nuri Sahin und Shinji Kagawa floppten, Andreas Möller oder Marco Reus wurden zu Anführern. Bei Götze, der 2016 nach drei durchwachsenen Bayern-Jahren wieder "nach Hause" kam, steht ein endgültiges Urteil noch aus.

Verwendete Quellen:


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