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RB Leipzig - FC Bayern: Was Timo Werner von Robert Lewandowski lernen will

Lewandowski gegen Werner  

Duell der Tor-Giganten: "Er kann Bayern sehr wehtun"

13.09.2019, 09:05 Uhr | sid

 (Quelle: Omnisport)
Vor Leipzig: Niko Kovac erwartet "heißen Tanz"

Am 4. Spieltag muss der FC Bayern München bei Tabellenführer RB Leipzig antreten. Bayern-Coach Niko Kovac erwartet eine enge Partie gegen das Team von Trainer Julian Nagelsmann. (Quelle: Omnisport)

RB Leipzig gegen FC Bayern München: So blickt Niko Kovac auf die bevorstehende Partie. (Quelle: Omnisport)


Das Bundesliga-Topspiel ist auch das Duell der beiden besten Torjäger. Auf Augenhöhe mit Bayern-Star Robert Lewandowski sieht sich Leipzigs Timo Werner noch nicht. Doch er ist besonders motiviert.

In der Torjägerliste jagt Timo Werner Bayern-Star Robert Lewandowski erbittert, doch vor dem Privat-Duell mit dem Polen übt sich RB Leipzigs Top-Stürmer in Demut. "Ich bin noch nicht Weltklasse, nein. Selbst bei Spielern wie Lewandowski wird das ja teilweise noch diskutiert – für mich ist er das definitiv. Und ich arbeite daran, irgendwann auch auf dieses Level zu kommen", sagte der 23-Jährige der "Sport Bild", bevor der Tabellenführer am Samstag (18.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf t-online.de) den Rekordmeister zum Bundesliga-Topspiel empfängt.

Werner fünf, Lewandowski sechs: Die Torbilanz der beiden besten Angreifer der Liga aus den ersten drei Spielen ist überwältigend. Sie trafen bisher in jeder Partie, jedem gelang schon ein Dreierpack. Man könnte also meinen, Werner könnte in dieser Saison zum notorischen Goalgetter der Bayern aufschließen, vor allem weil er nach seiner Vertragsverlängerung endlich den Kopf frei hat. Werner will jedoch weiter an sich arbeiten und nimmt sich dabei ein Beispiel an Lewandowski, seinem womöglich größten Rivalen um die Torjägerkanone.

Was Werner von Lewandowski lernen will

"Wenn ich über Robert Lewandowski nachdenke, gibt es einiges, was ich mir von ihm abschauen kann", so Werner: "Er ist ein super Stürmer, er ist nicht nur aus dem Spiel, sondern auch bei Standards stark: Wie souverän er die Elfmeter schießt, fällt oftmals gar nicht auf. Zudem kann er mittlerweile Freistöße schießen genauso wie Paco Alcacer (Stürmer von Borussia Dortmund/d. Red.). Das haben die beiden mir definitiv voraus."

Dass Werner den Bayern am Samstag also einen Freistoß reinzwirbelt, darf nicht erwartet werden. Trotzdem hat sich der Schwabe einiges vorgenommen, schließlich war er bei beiden EM-Qualifikationsspielen gegen die Niederlande und in Nordirland noch leer ausgegangen. "Ich habe mir eine Tor-Pause bei den Länderspielen genommen, jetzt kann ich ruhig wieder treffen", sagte Werner.

Auch Lewandowski mit Torhunger

Darauf hofft auch Trainer Julian Nagelsmann. Der 32-Jährige traut seinem Schützling viel zu. "Er ist in der Lage, Bayern München sehr, sehr wehzutun", sagte Nagelsmann am Donnerstag. Werner habe einen "sehr befreiten" Eindruck gemacht und werde ein "wichtiger Faktor".

Das gilt auch für Lewandowski, der mit Polen nach einem 0:2 gegen Slowenien und einem 0:0 gegen Österreich in der EM-Qualifikation ähnlich großen Torhunger haben dürfte. "Tore zu schießen ist einfach das Beste, was es gibt. Ich werde in den nächsten Wochen sogar noch besser spielen", kündigte der 31-Jährige vollmundig im Sport1-Interview an.

Auf der Jagd nach dem Müller-Rekord

Bei solch großen Worten liegt die Frage nach dem Bundesliga-Torrekord von Gerd Müller nahe, der in der Saison 1971/1972 40-mal getroffen hatte. Darüber will Lewandowski – trotz seines Traumstarts – noch nicht nachdenken: "Das ist noch zu früh, um mir das vorzustellen. Ich habe jetzt erst sechs Tore geschossen, das ist noch viel zu wenig. Ich kann am dritten Spieltag auch noch nicht darüber sprechen, ob ich Torschützenkönig werde."


Lewandowski könnte die Torjägerkanone zum dritten Mal in Folge erhalten, doch vielleicht wird es am Ende auch Timo Werner, der sein "Vorbild" übertrumpft. Am Samstag steigt der erste Showdown.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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