Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Schiri-Schelte von Fortuna-Stürmer Hennings: "Die mogeln sich das zurecht"

Nach Pleite in Berlin  

Schiri-Schelte von Fortuna-Stürmer: "Die mogeln sich das zurecht"

05.10.2019, 10:37 Uhr | dpa

Schiri-Schelte von Fortuna-Stürmer Hennings: "Die mogeln sich das zurecht". Rouwen Hennings: Der Düsseldorfer Angreifer war mit der Schiedsrichter-Leistung unzufrieden.  (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Rouwen Hennings: Der Düsseldorfer Angreifer war mit der Schiedsrichter-Leistung unzufrieden. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Das 1:3 gegen Hertha BSC markierte für Fortuna Düsseldorf die dritte Ligapleite in Folge. Angreifer Rouwen Hennings machte nach dem Spiel seinem Ärger Luft – und kritisierte das leitende Schiedsrichtergespann.

Sein 500. hatte sich Friedhelm Funkel ganz anders vorgestellt. "Ich nehme eine Niederlage mit", sagte der Jubilar nach einer 1:3-Niederlage der Fortuna bei Hertha BSC, die vor allem bei seinen Spielern großen Frust auslöste. "Im Moment sind sie alle niedergeschlagen", berichtete Düsseldorfs erfahrener Trainer nach dem misslungenen Auftritt seines Teams aus den Katakomben des Berliner Olympiastadions und legte die außergewöhnliche Sofort-Therapie fest: "Jetzt trinken wir erstmal gemeinsam ein Bier. Dann geht es weiter."

Hennings: "Die mogeln sich das zurecht"

Fortuna steckt nun nach sechs Spielen ohne Sieg (davon fünf Niederlagen) in der unteren Tabellenregion fest. Der bereits viermalige Saison-Torschütze Hennings haderte kräftig mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Martin Petersen und Videoassistent Robert Hartmann. Gleich drei strittige Elfmeter-Situationen gab es für die Gäste, zwei wurden überprüft, eine nicht, als bei Herthas Per Skjelbred (82.) die Hand im Spiel war.

"Da kann mir keiner erzählen, dass das angelegter Arm ist. Die mogeln sich das zurecht. Das geht mir völlig auf den Keks", wetterte Hennings bei DAZN. "Das ist so schlecht. Die machen eine Regelschulung, die können wir uns schenken. So wie die das erklärt haben, ist das ein glasklarer Elfmeter - aber er wird einfach nicht gegeben. Der guckt es sich nicht einmal an."

Rouwen Hennings im Duell mit Hertha-Keeper Rune Jarstein.  (Quelle: imago images/Eibner)Rouwen Hennings im Duell mit Hertha-Keeper Rune Jarstein. (Quelle: Eibner/imago images)

Funkel bemerkte zwar auch, dass die Unparteiischen bei zwei Entscheidungen "nicht richtig hingeschaut" hätten: "Doch ich will nicht über den Schiedsrichter schimpfen." Ausschlaggebend für die Niederlage zu seinem Jubiläum seien andere Dinge gewesen: "Wir waren in den entscheidenden Momenten nicht nah genug am Mann. Wir haben zu viele Fehler gemacht vor allem im Zweikampfverhalten." Heraus kam aus Fortuna-Sicht das "erste schlechte Spiel der Saison", erklärte der Trainer-Oldie und versprach: "Wir werden bis zum nächsten Spiel gegen Mainz hart arbeiten."


Hertha ist mit dem dritten Sieg nacheinander nach dem Saison-Fehlstart nun wieder in ruhigem Fahrwasser. "Wir haben uns mit drei wunderschönen Toren für den großen Aufwand belohnt", sagte Trainer Ante Covic. Was ihn besonders freute: "Die Mannschaft hat sich geschlossen gezeigt." Schöner Nebeneffekt: Seit fast 40 Jahren haben die Berliner in der 1. Liga wieder gegen Düsseldorf gewonnen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: