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Nach Roter Karte im DFB-Pokal: Gladbachs Rose kritisiert Trainer-Karten

"Bringt uns nicht weiter"  

Nach Platzverweis – Rose kritisiert Karten gegen Trainer

01.11.2019, 16:53 Uhr | dpa

 (Quelle: Kolvenbach/imago images)
DFB-Pokal: Gladbach-Trainer Rose spricht über seine rote Karte

Marco Rose musste nach dem Pokalspiel gegen Dortmund nicht nur die Niederlage seiner Gladbacher erklären, sondern auch die rote Karte, die er als erster Trainer im Pokal kassierte. (Quelle: Omnisport)

Erste Rote Karte für einen Trainer: So denkt Gladbachs Marco Rose über seinen Platzverweis. (Quelle: Omnisport)


Nach seiner Roten Karte im Pokalspiel gegen Dortmund erhielt Gladbach-Trainer Rose ein Spiel Sperre. Nun kritisiert er das Verhalten der Schiedsrichter – und hinterfragt die neue Kartenregelung für Trainer.

Marco Rose hat nach seiner Roten Karte im DFB-Pokal-Spiel bei Borussia Dortmund die Neuregelung der Verwarnungen für Fußballtrainer kritisiert. "Ich glaube nicht, dass uns Gelbe und Rote Karten für Trainer weiterbringen. Es findet überhaupt keine Kommunikation mehr mit dem Schiedsrichter statt, sondern es läuft nur noch über Dritte", sagte der Coach von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach am Freitag.

"Ich werde mich bemühen, dass ich keine Roten Karten mehr bekomme"

Rose hatte in der Schlussphase der Partie beim BVB, die sein Team am Mittwochabend mit 1:2 verlor, wegen Meckerns die Rote Karte gesehen. Für das nächste Pokalspiel ist er gesperrt. Borussia-Manager Max Eberl nahm den Coach in Schutz. "Es ist ein Wort gefallen, was wir alle beim Autofahren hundertmal benutzen, wenn dir einer die Vorfahrt nimmt. Nicht mehr und nicht weniger", sagte Eberl.

Konnte sich selbst nach dem Platzverweis nicht beruhigen: Gladbach-Trainer Marco Rose. (Quelle: imago images/Team 2)Konnte sich selbst nach dem Platzverweis nicht beruhigen: Gladbach-Trainer Marco Rose. (Quelle: Team 2/imago images)

Über eines ärgert sich Rose besonders. "Der Schiedsrichter zeigt mir Rot, ohne vorher mit mir gesprochen zu haben. Er hat nur mit dem vierten Offiziellen geredet. Früher wäre der Schiedsrichter vorher gekommen und hätte klar gesagt: Rose, noch ein Wort und es geht auf die Tribüne. Da hätte ich mir überlegen können, ob ich ruhig bin oder ob ich es durchziehe", sagte der 43-Jährige.

 
Zugleich räumte er aber auch ein, dass er seiner Vorbildfunktion, die er als Profitrainer habe, in der Situation nicht gerecht geworden sei. "Das ist nicht gut. Das bedeutet, dass ich mich in dem Bereich hinterfrage. Ich werde mich bemühen, dass ich keine Roten Karten mehr bekomme", gelobte Rose, der schon im Ligaspiel gegen Dortmund Gelb gesehen hatte, Besserung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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