Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Nach Berlin-Derby: Union-Spieler verhindern Platzsturm

Maskierte Chaoten auf dem Rasen  

Nach Berlin-Derby: Union-Spieler verhindern Platzsturm

02.11.2019, 21:39 Uhr | dd, dpa , sid , t-online.de

Nach Berlin-Derby: Union-Spieler verhindern Platzsturm. Aufgebracht: Unions Marvin Friedrich (r.) vor den maskierten Chaoten. (Quelle: Reuters)

Aufgebracht: Unions Marvin Friedrich (r.) vor den maskierten Chaoten. (Quelle: Reuters)

Der Partie zwischen den "Eisernen" und Hertha BSC in der Alten Försterei droht ein unschönes Ende – bis sich die Spieler der Gastgeber einschalten. Nach dem Spiel äußern sich auch die Trainer zu den Vorfällen.

Nach dem ersten Berliner Bundesliga-Derby haben Fans beider Mannschaften für unschöne Szenen im Stadion gesorgt. Hertha-Anhänger feuerten am Samstag nach der 0:1-Niederlage Raketen auf den Rasen und den gegnerischen Block. Union-Spieler um Torwart Rafal Gikiewicz verhinderten wiederum einen Platzsturm. 

Unions Sebastian Polter (M.) zwischen den vermummten Union-Anhängern. (Quelle: imago images)Unions Sebastian Polter (M.) zwischen den vermummten Union-Anhängern. (Quelle: imago images)

Vermummte Union-Anhänger waren über den Zaun geklettert und liefen in Richtung Spielfeld. Die Union-Profis drängten diese schließlich zurück und verhinderten eine weitere Eskalation. "Dass unsere vermummten Fans von uns Spielern zurückgehalten werden, ist klar," erklärte Union-Stürmer Sebastian Polter. Wir wollen wenig Schaden für unseren Verein anrichten. Wir sind immer komplett eine unit, da sind wir als Spieler in der Pflicht, die Fans abzuhalten, irgendwelche Dummheiten zu machen." 

"Das hat mit Fußball nichts zu tun"

Die Partie in dem mit 22 012 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Alten Försterei war zuvor nach dem Abbrennen zahlreicher Pyro-Fackeln in beiden Fanblöcken und mehrerer abgefeuerter Leuchtraketen aus dem Hertha-Fanlager in der zweiten Halbzeit für mehrere Minuten unterbrochen worden.


"Ich verstehe die Emotionen, aber das geht über die Grenzen hinaus", sagte Hertha-Coach Ante Covic bei "Sky" über die Randale: "Es war nicht unser Spiel heute Abend. Es lag enormer Druck auf den Spielern, deshalb waren wir gehemmt." Sein Gegenüber Urs Fischer sagte nach der Partie über die Leuchtraketen: "Ich habe es gesehen und habe versucht, ihr auszuweichen. Aber alle behielten die Ruhe. Alles fand in einem ruhigen Austausch statt. Der Schiedsrichter hat seinen Teil dazu beigetragen, dass es ohne Zwischenfälle ablief." Herthas Verteidiger Maximilian Mittelstädt sprach Klartext: "Das hat mit Fußball nichts zu tun."

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal