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So läuft der Hirn-Check in der Bundesliga

Von Benjamin Zurmühl

Aktualisiert am 12.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Bayerns David Alaba (r.) im Gespräch mit Teamarzt Dr. Jochen Hahne: Für die ärztliche Untersuchung haben die Mediziner nur wenig Zeit.
Bayerns David Alaba (r.) im Gespräch mit Teamarzt Dr. Jochen Hahne: Für die ärztliche Untersuchung haben die Mediziner nur wenig Zeit. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)
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Immer wieder krachen in der Bundesliga Spieler mit ihren Köpfen zusammen. Ein Spaß ist das nicht, sondern ein ernstes Risiko. Deshalb gibt es seit der neuen Saison für jeden Akteur einen Pflichttermin.

"SCAT-5" ist weder die Bezeichnung für einen Scanner noch für ein Auto. SCAT-5 ist der Name von Tests, die in der Bundesliga und der 2. Bundesliga seit diesem Sommer Pflicht sind. Denn jeder Verein muss bei seinen Spielern ein sogenanntes "Baseline-Screening" durchführen, das auf jenen Tests basiert. Dabei soll der "Normalzustand" der Gehirne der Profis ermittelt werden.

Denn immer wieder erleiden die Spieler Gehirnerschütterungen oder andere Kopfverletzungen, die einen Effekt auf ihre langfristige Gesundheit haben können. Doch wie groß dieser Effekt ist, kann nur dann festgestellt werden, wenn eben jener "Normalzustand" bekannt ist. Die Abweichung davon soll die Schwere des Schadens ermitteln.

Was sind das für Tests?

Genau deshalb gibt es diesen Test und viele Bundesliga-Spieler haben ihn bereits hinter sich. Denn alle Spieler sollen ihn in der Hinrunde absolviert haben. "So ist die Vorgabe", erklärte DFB-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer zu t-online.de.

Häufige Szene in der Bundesliga: Ein Mannschaftsarzt checkt, ob sein Spieler eine Gehirnerschütterung erlitten hat.
Häufige Szene in der Bundesliga: Ein Mannschaftsarzt checkt, ob sein Spieler eine Gehirnerschütterung erlitten hat. (Quelle: Hartenfelser/imago-images-bilder)
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Doch was sind das für Tests, die die Spieler machen müssen? "Es handelt sich immer um kombinierte Tests, mit denen verschiedene Hirnfunktionen untersucht werden, so etwa die Überprüfung des Erinnerungsvermögens und der Balancefähigkeit", so Meyer.

Dabei müssen die Spieler zum Teil diverse Fragen beantworten, zum Teil aber auch physisch aktiv sein. Das kann zum Beispiel der "Tandem-Gang" sein, bei dem der Untersuchte einen Fuß vor den anderen setzen muss, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.


Die Kurzversion der SCAT-5-Tests dauert rund zehn Minuten, doch diese Version soll eigentlich nicht durchgeführt werden. Die Gesundheit der Spieler soll grundlegend gecheckt werden, wofür zehn Minuten nicht wirklich ausreichen. Meyer: "Die Vereine sind aufgefordert, sich mit lokalen neurologischen Zentren in Verbindung zu setzen, so dass in einigen Fällen auch umfangreichere Untersuchungen denkbar sind."

Weitere Maßnahmen erforderlich

Das "Baseline-Screening" ist eine wichtige Maßnahme im Kampf für die langfristige Gesundheit der Spielerhirne. Doch sie reicht nicht aus. In England und den USA haben Studien festgestellt, wie drastisch die Gefahr für Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer sind. Vereine in England haben schon erste Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen.


Die deutschen Teams sind eher noch inaktiv, sie "warten" auf allgemeingültige Regeln. Doch sind weitere Maßnahmen von DFB und DFL geplant? Tim Meyer sagte dazu: "In Abhängigkeit von den verfügbaren Mitteln in den einzelnen Ligen kann man über eine Ausweitung der neurologischen Baselinetests nachdenken. Darüber hinaus ist das Thema der Kopfverletzungen derzeit auch auf internationaler Ebene (Uefa, Fifa) sehr aktuell, so dass möglicherweise Änderungen von dieser Seite umzusetzen sein werden."

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