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TV-Rechte: Bundesligisten sprechen sich gegen Zunahme der TV-Anbieter aus

TV-Rechte  

Bundesligisten lehnen Zunahme der TV-Anbieter ab

28.01.2020, 09:26 Uhr | dpa

TV-Rechte: Bundesligisten sprechen sich gegen Zunahme der TV-Anbieter aus. Möchte den Fans nicht mehr als zwei Abonnements für die Bundesliga zutrauen: Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic. (Quelle: imago images/Kirchner-Media)

Möchte den Fans nicht mehr als zwei Abonnements für die Bundesliga zutrauen: Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic. (Quelle: Kirchner-Media/imago images)

Für den Fußball-Fan sind momentan zwei TV-Abos nötig, um alle Spiele der Bundesliga zu schauen. Noch mehr Abonnements sollen es nach Meinung der meisten Bundesligisten nicht geben.

Die meisten Fußball-Bundesligisten rechnen bei der nächsten Ausschreibung der Medien-Rechte mit mehr Geld, aber eine Zunahme der TV-Anbieter lehnen sie ab. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Eine mögliche weitere Erhöhung der Einnahmen darf nicht gleichzeitig dazu führen, dass wir zahlreiche Fußballfans verlieren, weil sie beispielsweise nur mit dem Abschluss von drei Abonnements alle Bundesligaspiele verfolgen können", sagte Oliver Mintzlaff, Vorstandschef beim Tabellenführer RB Leipzig.

"Alle Bundesliga-Klubs würden sich freuen über mehr Geld. Wichtig ist aber auch, an den Fan zu denken", betonte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Derzeit sind Abos des Pay-TV-Senders Sky und des kostenpflichtigen Internet-Anbieters DAZN notwendig, um alle Live-Spiele sehen zu können. Wann die neue Ausschreibung beginnt, ist noch offen. Bekannt ist, dass die Deutsche Fußball Liga die Verträge im Sommer abgeschlossen haben will.

Mönchengladbachs Manager Max Eberl plädierte auch für die Klassiker im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. "Rituale im Leben und im Fußball sind wichtig. Da gibt es ein paar wie die 'Sportschau' oder das 'Sportstudio'", sagte er. "Diese Rituale müssen wir erhalten. Das sind Anker, die du in dieser verrückten Welt brauchst."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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