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Nach Rassismus-Vorwurf: Herthas Niklas Stark nimmt Bundesliga in die Pflicht


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Hertha-Kapitän Stark: "Ganze Liga gefordert"

Von dpa
Aktualisiert am 05.02.2020Lesedauer: 1 Min.
Rassistische Beleidigungen: Hertha-Kapitän Niklas Stark tröstet Jordan Torunarigha.
Rassistische Beleidigungen: Hertha-Kapitän Niklas Stark tröstet Jordan Torunarigha. (Quelle: imago-images-bilder)
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Beim Pokalspiel zwischen Schalke 04 und Hertha BSC soll der Berliner Jordan Torunarigha von Schalke-Fans rassistisch beleidigt worden sein. Berlins Kapitän Niklas Stark nimmt nun die ganze Bundesliga in die Pflicht.

Hertha-Kapitän Niklas Stark hat sich nach den Rassismus-Vorwürfen gegen Fans von Schalke 04 während des Pokalspiels gegen Berlin für ein Signal des deutschen Fußballs ausgesprochen. Sein Teamkollege Jordan Torunarigha war beim bei der 2:3-Niederlage der Berliner am Dienstagabend laut Trainer Jürgen Klinsmann von Zuschauern rassistisch beleidigt worden.

Niklas Stark: "Sowas geht gar nicht"

"Wenn ich mich da auch nur ein bisschen hineinversetze, kommt mir schon alles hoch und ihn trifft es noch viel mehr", sagte Nationalspieler Stark auf der Internetseite von Hertha BSC. "Sowas geht gar nicht, das würde zumindest auch teilweise erklären, was da noch passiert ist. Da müssen wir als Mannschaft, als Verein, eigentlich die ganze Bundesliga hinter ihm stehen! Man muss sich ganz klar davon distanzieren, das ist kein Verhalten."

Die Berliner hätten während der Verlängerung auch Schiedsrichter Harm Osmers auf die Beleidigungen hingewiesen. Torunarigha war in der Verlängerung in der 102. Minute vom Platz gestellt worden. Er war unabsichtlich mit Schalkes Trainer David Wagner zusammengestoßen und hatte einen Getränkekasten zu Boden geworfen. "Es war ja kaum zu übersehen, nach dem Spiel und vor der Verlängerung, wie er da aussah und dass es ihn mitgenommen hat", sagte Stark über Torunarigha. Nachdem Wagner dem Hertha-Profi nach eigener Aussage aufhelfen wollte, sah dieser von Osmers nach Videobeweis die Rote Karte und musste den Innenraum verlassen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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