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Corona und Eintracht Frankfurt: Profis wohnen jetzt bei Trainer Fredi Bobic

Für Corona-Quarantäne  

Eintracht-Profis wohnen jetzt mit Bobic in einem Haus

11.05.2020, 17:29 Uhr | dru, sid

Corona und Eintracht Frankfurt: Profis wohnen jetzt bei Trainer Fredi Bobic. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: Wohnt in Frankfurt im Hotel. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: Wohnt in Frankfurt im Hotel. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Mindestens eine Woche Quarantäne vor Saison-Neustart schreibt das Konzept der DFL vor. Diese Regel ist für alle Klubs gleich. Doch bei der Wahl des Rückzugsortes gehen die Vereine oft ganz eigene Wege.

Bevor in den Fußball-Bundesligen der Ball wieder rollt, müssen sich die Klubs von der Außenwelt abschneiden. So sieht es das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) vor. Allerdings handhaben die Vereine die Quarantäne ganz unterschiedlich. Manche ziehen ins Hotel in der Innenstadt, andere suchen die Abgeschiedenheit, und einige verlassen kaum das Vereinsgelände.

Bei Eintracht Frankfurt hat man sich für die Residenz von Sportvorstand Fredi Bobic entschieden. Seit Amtsantritt vor knapp vier Jahren wohnt der 48-Jährige in einem Appartement im "Lindner Hotel & Residence Main Plaza" im Stadtteil Sachsenhausen. Nun ist das Team um Trainer Adi Hütter bei seinem Sportvorstand eingezogen. Für die Quarantäne-Zeit wird das Vier-Sterne-Haus zum Quartier für die Eintracht, schreibt das Magazin "kicker".

Mindestens sieben Tage in Quarantäne

Im DFL-Konzept heißt es, dass "mindestens die letzten sieben Tage vor Saisonbeginn" – der für kommenden Samstag angesetzt ist – "als Trainingslager in Quarantäne verbracht" werden. Heißt: Zum täglichen Training dürfen Spieler und Betreuer raus, danach geht es ohne Umwege mit dem Mannschaftsbus wieder zurück in die Unterkunft. Dort sind die Teams strengstens abgeschirmt, direkte Kontakte nach außen sind verboten – Familie und Freunde gibt es nur per Videocall zu sehen.

Innenstadtnah wie Eintracht Frankfurt wohnt laut "kicker" auch das Team von Hertha BSC, das ins "Hotel Palace" am Berliner Ku'Damm gezogen ist. Der 1. FC Köln hat sich für das "Dorint Hotel am Heumarkt" in der Kölner City entschieden. Die wohl meisten Klubs bevorzugen das gewohnte Mannschaftshotel.

Einen anderen Weg geht Union Berlin. Statt in der Hauptstadt bereiten sich die Eisernen im 326 km entfernten Barsinghausen in Niedersachsen vor. Der Gegner der Unioner am Sonntag, Spitzenreiter Bayern München, verbringt die Quarantäne in einem Hotel in Unterschleißheim. RB Leipzig bleibt einfach zu Hause. Die Messestädter haben sich aufs eigene Vereinsgelände zurückgezogen.

Verwendete Quellen:

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