Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Salary Cap in Bundesliga? Philipp Lahm äußert sich zur Gehaltsobergrenze

Salary Cap in der Bundesliga?  

Lahm: Gehaltsobergrenze "kann man sicher diskutieren"

20.05.2020, 16:49 Uhr | dpa, dd

Salary Cap in Bundesliga? Philipp Lahm äußert sich zur Gehaltsobergrenze. Klare Meinung: Ex-Nationalspieler Philipp Lahm. (Quelle: imago images)

Klare Meinung: Ex-Nationalspieler Philipp Lahm. (Quelle: imago images)

Ist ein Salary Cap im Profifußball möglich? Der Weltmeister von 2014 spricht über die Chancen einer Begrenzung von Gehältern – und zieht einen Vergleich zum US-Sport.

Fußball-Weltmeister Philipp Lahm "kann derzeit nicht einschätzen" welche Chancen die Einführung einer Gehaltsobergrenze für Profis hat. "In den USA gibt es das ja schon ewig, ich habe das als NBA-Fan quasi schon als Kind kennengelernt. Das Modell des Salary Cap kann man sicher auch bei uns diskutieren", sagte der 36 Jahre alte Lahm der "Sport Bild".

Zuletzt hatte DFB-Präsident Fritz Keller in einem Fünf-Punkte-Plan für die nachhaltige Gestaltung des Fußballs eine Gehaltsobergrenze für die Profis ins Gespräch gebracht. "Wir müssen auch den Profifußball wieder näher zu den Menschen bringen", sagte Keller am Dienstag in einem Video-Pressegespräch. "Provisionen für Spielerberater und immense Transfersummen irritieren die Gesellschaft zunehmend und entfremden sie von unserem geliebten Sport", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes. Unterstützt werde der Vorstoß auch von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge, hatte Keller gesagt.

Der Salary Cap, die Gehaltsobergrenze, könnte den Profi-Fußball für Fans wieder nahbarer machen. Die Coronavirus-Pandemie und die finanziellen Schwierigkeiten vieler Vereine sowie die Image-Krise des Fußballbetriebs haben bei einigen für ein Umdenken gesorgt. Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), will das Thema in den kommenden Monaten zügig vorantreiben. Laut DFL-Wirtschaftsreport gaben die 18 Bundesliga-Clubs in der Saison 2018/19 insgesamt 1,43 Milliarden Euro für Profifußballer und den Trainerstab aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal