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TV-Rechtevergabe: Sky unter Druck – wer sichert sich die Bundesliga?


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Sky unter Druck: Wer sichert sich die Bundesliga?

Von sid
Aktualisiert am 08.06.2020Lesedauer: 3 Min.
Ein Kameramann in der Bundesliga: Die DFL hat am Montag die TV-Rechtevergabe für die Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 gestartet.
Ein Kameramann in der Bundesliga: Die DFL hat am Montag die TV-Rechtevergabe für die Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 gestartet. (Quelle: Poolfoto/imago-images-bilder)
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Wo ist die Bundesliga ab der Saison 2021/2022 zu sehen? Diverse Anbieter kämpfen ab heute um die Rechte an der höchsten deutschen Profiliga. Auch US-Gigant Amazon mischt wieder mit.

Das Wichtigste im Überblick


  • Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf die Auktion?
  • Welche Rolle spielt Amazon?
  • Wer will die Rechte?
  • Wie sehen die TV-Pakete aus?

Am heutigen Montag startet die DFL die Vergabe der Medienrechte im Profifußball für die vier Spielzeiten von 2021/22 bis 2024/25. Die komplizierte Auktion, bei der es um die Rechte für den deutschsprachigen Raum geht, wird bis zum 19. Juni dauern. Verkündet wird das Ergebnis am 22. Juni - nachdem die Klubchefs bei ihrer Versammlung informiert wurden. Eigentlich sollten die Gebote im Zeitraum vom 27. April bis zum 8. Mai eingehen, die Auktion wurde aufgrund der Coronakrise aber verschoben.


Im Google-Ranking: Das sind die beliebtesten Stadien Deutschlands

Die Informationsplattform "Wettbasis" hat 285.000 Google-Bewertungen aller Stadien der 1. und 2. Bundesliga ausgewertet. Herausgekommen ist ein positives Ergebnis: Die Erstligastadien erhielten im Schnitt 4,4 von 5 Sternen, die Zweitligaarenen 4,3. Den Titel des beliebtesten Stadions Deutschlands teilen sich zwei Bundesliga-Heimstätten mit einem Schnitt von je 4,7: Zum einen der Dortmunder Signal-Iduna-Park...
...zum anderen Union Berlins Stadion an der Alten Försterei. Die Heimstätte der Köpenicker wird von Fußballfans weltweit für seine Stehplatztraversen geschätzt, die gut drei Viertel des Stadions einnehmen.
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Um was geht es?

Für die 36 Profiklubs geht es um die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle. Derzeit kassieren die Vereine 1,2 Milliarden Euro pro Saison (inklusive Zusammenfassungen im Free-TV) für die deutschsprachigen Rechte, dazu kommen ein paar Hundert Millionen aus der ganzen Welt. Welche Bedeutung die Medienrechte haben, wurde durch die drohenden Insolvenzen aufgrund der ausbleibenden Zahlungen während der Corona-Zwangspause deutlich.

Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf die Auktion?

Die Krise sorgt dafür, dass der Ausgang völlig offen scheint. Ein Preisverfall scheint genauso möglich wie ein neues Rekordergebnis. Es gibt zu viele unbeantwortete Fragen: Wie viel Geld haben die Interessierten noch zur Verfügung?

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Ist der Preis aufgrund der Zwangspause und der Geisterspiele gefallen? Ist das Produkt vielleicht sogar mehr Wert, weil die Liga europaweit als erste wieder an den Start gegangen ist und so ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat? Welche Rolle wird Amazon spielen?

Welche Rolle spielt Amazon?

Der US-Gigant, der schon in der laufenden Saison in die Live-Übertragung der Bundesliga eingestiegen ist, könnte alle anderen Bewerber unter Druck setzen - auch wenn die meisten Beobachter von nur einem gezielten Gebot der Amerikaner auf ein Rechtepaket ausgehen. Schließlich hat Amazon sogar von der Krise profitiert. Der Onlinehändler konnte im ersten Quartal des Jahres seinen Umsatz im Vergleich zum Wert des Vorjahres um 26 Prozent auf knapp 69 Milliarden Euro steigern.

Wer will die Rechte?

Als Interessenten an den Live-Übertragungen werden neben Sky, DAZN und Amazon auch Netflix, die Telekom, Apple und Disney gehandelt. Wer welche Rechte bekommt, entscheiden auch die Vorgaben des Bundeskartellamts - unter anderem mit Blick auf den Übertragungsweg (Satellit, Kabel, Web-TV, Mobile-TV). Ein Unternehmen kann alle Rechte kaufen. In diesem Fall muss "nur" dafür gesorgt sein, dass ein weiterer Anbieter gleichzeitig zumindest einen Teil der Spiele übertragen kann.

Wie sehen die TV-Pakete aus?

Bei den Live-Übertragungen der Bundesliga wird es vier Rechtepakete geben. Dazu kommen zwei Pakete für die 2. Liga, ein Paket mit neun Live-Partien für das Free-TV und sieben Pakete für die Höhepunkt-Spielberichte. Mit Blick auf die Bundesliga sehen die Live-Pakete so aus: 1. Alle Spiele in der Samstags-Konferenz. 2. Die Einzelspiele am Samstagnachmittag. 3. Die Partie am Samstagabend. 4. Die einzelnen Begegnungen am Freitagabend und am Sonntag.

Was steht bereits fest?

Schon jetzt ist klar, dass es Änderungen beim Spielplan geben wird. Statt der fünf Bundesliga-Partien am Sonntag um 13.30 Uhr und der fünf Begegnungen am Montag um 20.30 Uhr werden zehn Spiele am Sonntagabend um 19.30 Uhr stattfinden. Das zweite Sonntagsspiel wird um 17.30 Uhr statt um 18.00 Uhr angepfiffen.

Das Zweitliga-Topspiel steht am Samstag um 20.30 Uhr statt am Montag auf dem Programm, die weiteren Zweitliga-Begegnungen am Samstag werden eine halbe Stunde später als bisher um 13.30 Uhr angepfiffen. Zudem werden am vorletzten Spieltag nicht mehr wie bisher alle Bundesliga-Partien parallel stattfinden, der Spieltag wird "normal" mit unterschiedlichen Anstoßzeiten ausgetragen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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