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Gegen RB Leipzig: Fortuna Düsseldorf verteidigt mit Unentschieden Rang 16


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"Fühlt sich wie Sieg an": Düsseldorf verteidigt gegen Leipzig Rang 16

Von sid, t-online
Aktualisiert am 17.06.2020Lesedauer: 3 Min.
Uwe Rösler: Der Düsseldorfer Trainer kann sich über einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf freuen.
Uwe Rösler: Der Düsseldorfer Trainer kann sich über einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf freuen. (Quelle: Po/imago-images-bilder)
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Fortuna Düsseldorf hat einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg geholt. Die Rheinländer trafen gegen RB Leipzig spät zum verdienten Ausgleich. Die Sachsen müssen weiter auf die fixe Champions-League-Qualifikation warten.

RB Leipzig hat eine Vorentscheidung im Kampf um die Champions-League-Plätze leichtfertig aus der Hand gegeben. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann kam im Heimspiel gegen Abstiegskandidat Fortuna Düsseldorf trotz einer 2:0-Führung nicht über ein enttäuschendes 2:2 (0:0) hinaus und muss sich weiter mit Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach um die zwei verbliebenen Startplätze für die Königsklasse streiten.


"Die Mannschaft hat sich das verdient"

Joachim Löw: "Mit ihrer Qualität, ihrer Mentalität und auch einer großen Portion Spielfreude sind die Bayern im zunehmenden Saisonverlauf immer dominanter geworden. Ich freue mich speziell auch für Hansi Flick: Er hat dieser Mannschaft seinen Stempel aufgedrückt und eindrucksvoll gezeigt, dass er sowohl fachlich als auch menschlich ein großer Gewinn für den FC Bayern ist (...)."
Oliver Bierhoff: "Der Titelkampf war in dieser Saison lange Zeit offen und spannend - auch Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach standen in dieser Spielzeit vorübergehend an der Tabellenspitze. Doch in den entscheidenden Momenten waren die Bayern wieder da, haben an sich geglaubt und speziell in der Rückrunde einen begeisternden sowie torreichen Fußball geboten. Mich freut, dass unsere teils noch jungen Nationalspieler zu wichtigen Eckpfeilern dieser Meistermannschaft gereift sind."
+8

Sollte RB sein Ziel verpassen, dann wegen der eklatanten Heimschwäche: Seit vier Monaten warten die Leipziger auf seinen Sieg in der eigenen Arena. Sehenswerte Schlenzer-Tore von Kevin Kampl (60.) und Timo Werner (63.) reichten nicht, da Steven Skrzybski (87.) und Andre Hoffmann (90.+2) für die Fortuna trafen. Düsseldorf ist Tabellen-16.

Düsseldorf verpasst frühe Führung knapp

Bei RB saß Abwehrchef Dayot Upamecano trotz abgesessener Gelb-Rot-Sperre zunächst nur auf der Bank. "Wenn Upamecano kein Vollgas gibt, dann spielt er nicht", hatte Nagelsmann eine Verbannung des zuletzt ungewohnt fehlerhaften Franzosen auf die Bank im Vorfeld schon angedeutet.

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Ohne Upamecano im Abwehrzentrum wäre Leipzig beinahe früh in Rückstand geraten, doch Rouwen Hennings verfehlte bei seinem Schuss aus 22 Metern knapp das Tor. Ansonsten konzentrierten sich die Gäste aber vor allem auf die Defensive, die mit einer Fünferkette und großer Laufbereitschaft geschickt zustellte.

Leipzig tat sich schwer, zu Chancen zu kommen. In der 13. Minute hatte das Team Pech, als ein Zweikampf von Fortuna-Torhüter Florian Kastenmeier im Strafraum gegen Kevin Kampl vom Schiedsrichtergespann nicht als Foul gewertet wurde. Zuvor hatte Mathias Jörgensen seinen Keeper mit einem verunglückten Pass in die Bredouille gebracht.

Leipzig enttäuscht über weite Phasen der Partie

Danach kam aber lange Zeit herzlich wenig vom Champions-League-Viertelfinalisten. Die beste Chance der ersten Halbzeit, ein Fernschuss von Nationalspieler Marcel Halstenberg, war fast schon ein Produkt der Verzweiflung.

Nagelsmann reagierte auf die schwache Vorstellung und brachte zur zweiten Hälfte in Upamecano und Stürmer Patrik Schick zwei frische Kräfte. Die Hausherren übten fortan deutlich mehr Druck aus und verlagerten das Spiel fast ausschließlich in die Hälfte des Gegners, doch klare Chancen gab es zunächst nicht. Dann aber packten Kampl und Werner den Schlenzer aus. Düsseldorf kämpfte sich zurück.

"Endlich", sagte Torschütze Skrzybski, der gegen Borussia Dortmund (0:1) vier Tage zuvor zweimal den Pfosten getroffen hatte, bei Sky erleichtert: "Das war ein Punkt der Mentalität. Wir haben uns nicht ergeben." Für Abwehrspieler Kaan Ayhan fühlte sich "das Unentschieden wie ein Sieg an. Mit der Moral kann man heute zufrieden sein."

RB-Verteidiger Halstenberg wetterte dagegen: "Ich bin wütend. Das ist katastrophal gelaufen in den letzten zehn Minuten."

FC Augsburg – TSG Hoffenheim 1:3

Die Klassenerhalts-Party des FC Augsburg wird derweil erneut vertagt. Die Schwaben unterlagen dem auswärtsstarken Europacup-Aspiranten TSG Hoffenheim 1:3 (0:0) und zittern nach nun sechs Heimspielen ohne Sieg weiter. Für die Gäste, die dank Doppelpacker Munas Dabbur mit jetzt 27 Punkten in der Fremde einen Vereinsrekord aufstellten, war der erste Dreier unter Trainer Matthias Kaltenbach im Kampf um Platz sieben Gold wert.

Der FC Augsburg hat sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und eine bessere Tordifferenz, doch die anstehende Partie am Wochenende beim Tabellen-16. Fortuna Düsseldorf könnte zu einem Nervenspiel werden.

Matchwinner war der Israeli Dabbur, der binnen drei Minuten doppelt (59. und 62.) traf, Ihlas Bebou (90.) machte alles klar. Ruben Vargas konnte für Augsburg nur noch verkürzen (70.). Die Hoffenheimer Christoph Baumgartner (45.+1), Kapitän Benjamin Hübner (58.), Bebou (62.) und Maximilian Beier (77.) trafen jeweils die Latte.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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