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Pläne aus Sachsen – Lauterbach gegen Fans im Stadion

Sachsen will Vorreiter sein  

Fans im Stadion? Lauterbach hält das für "nicht verantwortbar"

08.07.2020, 07:39 Uhr | dpa

Pläne aus Sachsen – Lauterbach gegen Fans im Stadion. Aus Angst vor einer zweiten Welle des Coronavirus warnt Karl Lauterbach vor Großveranstltungen. (Quelle: imago images/Reiner Zensen)

Aus Angst vor einer zweiten Welle des Coronavirus warnt Karl Lauterbach vor Großveranstltungen. (Quelle: Reiner Zensen/imago images)

Die Landesregierung in Sachsen diskutiert, ab September wieder Zuschauer zu Sportveranstaltungen zu lassen. Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist strikt dagegen – selbst bei weiteren Maßnahmen.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat wegen der Corona-Pandemie davor gewarnt, zu früh wieder Fans in den Stadien zuzulassen. "Fußball-Bundesliga-Spiele mit Zuschauern halte ich für nicht verantwortbar", sagte Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch) und betonte: "Auch andere Großveranstaltungen ohne Grenze nach oben sind durch Hygienekonzepte nicht wirklich sicher zu machen. Denn die Kontaktverfolgung wird bei diesen Menschenmengen natürlich nicht gelingen."

Zuschauer als Risikospiel

Es werde "einfach auf Risiko gespielt in der Hoffnung, es werde noch gut gehen", sagte der 57-Jährige. Solche Maßnahmen könnten "die perfekte Vorbereitung einer zweiten Welle im Herbst sein". Zuvor waren in Sachsen Überlegungen publik geworden, wonach vom 1. September an wieder Zuschauer in den Fußballstadien und Hallen zugelassen werden könnten. Demnach würden dann Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern möglich sein, allerdings unter Einhaltung von Hygieneregeln und der Kontaktverfolgung, wie es Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden ausführte. "Was noch nicht gelten wird, ist, dass das Stadion voll ist", sagte die Ministerin.

Die sächsische Regierung hatte sich über die neue Corona- Schutzverordnung ausgetauscht. Sie soll nun zunächst zur Anhörung freigegeben werden. Für den Fall des Beschlusses würden neben dem Bundesligisten und Champions-League-Viertelfinalisten RB Leipzig auch die anderen sächsischen Vereine profitieren, die zum großen Teil von Zuschauereinnahmen abhängig sind. Das betrifft in erster Linie die Drittliga-Clubs Dynamo Dresden und FSV Zwickau.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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