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Borussia Dortmund - Abwehrsorgen beim BVB: Akanji weiter isoliert

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Abwehrsorgen beim BVB: Akanji weiter isoliert

15.10.2020, 16:54 Uhr | dpa

Borussia Dortmund - Abwehrsorgen beim BVB: Akanji weiter isoliert. Fehlt dem BVB: Manuel Akanji.

Fehlt dem BVB: Manuel Akanji. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund muss nach einem positiven Corona-Test bei Manuel Akanji weiter auf die Rückkehr des Abwehrspielers in den Kader warten.

"Er wird nicht da sein und muss momentan bis zum 17. Oktober in Quarantäne bleiben", sagte Trainer Lucien Favre mit Bezug auf das Bundesliga-Spiel seines Teams am 17. Oktober (15.30 Uhr/Sky) bei 1899 Hoffenheim. Der Schweizer Fußball-Verband hatte Mitte der vergangenen Woche - wenige Stunden vor dem Testspiel gegen Kroatien - das positive Testergebnis bei Akanji gemeldet.

Sein Fehlen verschärft die Personalprobleme des BVB in der Abwehr. Dan-Axel Zagadou und Nationalspieler Nico Schulz, der sich im Test-Länderspiel der DFB-Elf gegen die Türkei eine Muskelverletzung zugezogen hatte, stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Trotz der Ausfälle von Akanji und Schulz verkniff sich Sportdirektor Michael Zorc Kritik am dichten Terminkalender mit Länderspielen in Corona-Zeiten: "Es bringt nichts, wenn wir auf die Verbände mit dem Finger zeigen. Die sagen uns, ihr fliegt doch auch durch die Welt", kommentierte Zorc vor dem ersten Champions-League-Gruppenspiel am Dienstag bei Lazio Rom. "Wir müssen es annehmen, wie es ist. So zu handeln, ist alternativlos. Deshalb sollten wir uns nicht beklagen. Wir sind aufgerufen, das Bestmögliche aus dieser Situation zu machen."

Trotz wachsender Personalprobleme will der BVB seine zuletzt schwache Ausbeute gegen Hoffenheim aufbessern. Die TSG gewann in der vergangenen Spielzeit erstmals in einer Saison beide Spiele gegen Dortmund (2:1, 4:0). Zudem ist der Revierclub in Sinsheim seit sieben Partien sieglos. Zu dieser negativen Bilanz trug auch der zurzeit beste Ligaschütze Andrej Kramaric bei. In acht Bundesliga-Spielen gegen Dortmund traf er sieben Mal. "Er ist sehr, sehr gefährlich und ein Problem für jeden Mannschaft", warnte Favre.

Zorc hat sich auch zu den jüngsten Vorschlägen über ein Comeback des Dortmunder Abwehrchefs Mats Hummels in der Fußball-Nationalmannschaft geäußert. "Er ist noch immer ein Top-Top-Abwehrspieler für Deutschland und hat jederzeit die Qualität, dort zu spielen", kommentierte der 58-Jährige. Als Aufforderung an Bundestrainer Joachim Löw, den Weltmeister von 2014 wieder in den Kader zu berufen, wollte Zorc diese Aussage jedoch nicht verstanden wissen.

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