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In leeren Stadien: Favre an der Seitenlinie künftig emotionaler

In leeren Stadien  

Favre an der Seitenlinie künftig emotionaler

30.10.2020, 15:58 Uhr | dpa

In leeren Stadien: Favre an der Seitenlinie künftig emotionaler. Dortmunds Trainer Lucien Favre gestikuliert an der Seitenlinie.

Dortmunds Trainer Lucien Favre gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Uwe Anspach/dpa. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Das ungewohnt emotionale Verhalten von Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre im Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg (2:0) könnte künftig öfter zu sehen sein.

"Das kann passieren", sagte der sonst als sehr beherrscht geltende Schweizer schmunzelnd und begründete dies mit anderen Möglichkeiten in den leeren Stadien. "Es ist in der Hinsicht momentan leichter als gewohnt, weil wir normalerweise vor 80.000 Zuschauern spielen."

"Eigentlich mag ich das ja lieber, aber nun profitiere ich davon, dass meine Spieler mich hören können. Sonst kannst du nur mit dem Rechtsverteidiger und den Flügelspielern kommunizieren, die anderen hören dich nicht. Deshalb bin ich wenig emotionaler", sagte Favre.

Michael Zorc zeigte sich davon "nicht überrascht, weil ich ihn ja gut kenne. Natürlich ist der Trainer motiviert, wenn er weiß, dass er gehört wird", sagte der Manager.

Im Westfalen-Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld kann Favre bis auf Nico Schulz auf alle Spieler zurückgreifen. Wegen der Englischen Wochen kündigte er aber einige Wechsel an. "Natürlich werden wir rotieren, aber ich weiß noch nicht, wie viel", sagte Favre: "Aber das ist logisch und nötig."

So könnte auch Marco Reus nach seinem Startelf-Einsatz gegen St. Petersburg wieder rausrotieren. "Er war sechs Monate abwesend und ist erst seit ein paar Wochen wieder dabei", sagte Favre: "Es wird noch dauern, bis er hundert Prozent fit ist. Und wenn wir alle drei Tage spielen, müssen wir noch mehr aufpassen."

Zorc zeigte Unverständnis für die mediale Kritik an den jüngsten Leistungen des Kapitäns. "Wir verstehen die Diskussion, die extern entfacht wird, nicht", sagte er. Es sei "normal, dass er Zeit braucht, und ich glaube, dass er uns mit jeder Woche mehr weiterhelfen wird."

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