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DFB: "Lahm und Schweinsteiger müssen ihn aus der Krise führen"


Lahm und Schweinsteiger müssen den DFB aus der Krise führen

  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 29.03.2021Lesedauer: 1 Min.
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Philipp Lahm (l.) und Bastian Schweinsteiger: Die ehemaligen Bayern-Stars gewannen 2014 gemeinsam die Fußballweltmeisterschaft.
Philipp Lahm (l.) und Bastian Schweinsteiger: Die ehemaligen Bayern-Stars gewannen 2014 gemeinsam die Fußballweltmeisterschaft. (Quelle: GEPA pictures/imago-images-bilder)
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Beim teils zerstrittenen DFB braucht es personelle Veränderungen. Aber wie könnten die aussehen? Stefan Effenberg hat eine Diskussion angestoßen.

Bei einigen sorgt die Forderung für Kopfschütteln, bei anderen für begeisterte Zustimmung. Und überall diskutieren die Fans. Stefan Effenberg schrieb in seiner t-online-Kolumne zur Debatte um personelle Veränderungen an der Verbandsspitze: "Der DFB braucht Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Und nicht nur das. Er sollte die beiden mit der vollen Entscheidungsgewalt ausstatten, um die Strukturen zu verändern und den Verband zukunftsfähig zu machen." Effenberg denke dabei an eine "Art Doppelspitze".


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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Der frühere Bayern-Kapitän und Nationalspieler gibt zu, dass die Idee "zunächst vollkommen verrückt klingen" mag, erklärt aber: "Der DFB könnte mit einem Schlag aus der Krise kommen, eine gigantische Aufbruchstimmung erzeugen und den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen." Effenberg geht noch weiter und behauptet: "Dieses Duo wäre ein Gottesgeschenk und wohl der Wunsch eines jeden Fußballfans in Deutschland." Das führt zu der Frage.

Braucht der DFB Hoeneß und Rummenigge, um aus der Krise zu kommen?

Pro
Florian Wichert
Florian Wichert

Ja, dieses Duo wäre perfekt für den Neustart

Eine Doppelspitze mit Hoeneß und Rummenigge beim DFB – ja, das klingt erst mal vollkommen abwegig. Dabei ist die Idee vor allem eines: genial. Sowohl Hoeneß als auch Rummenigge haben den DFB mehrfach massiv kritisiert. Gebt ihnen doch die Chance, es selbst besser zu machen.

Dieses Duo hat den FC Bayern zum besten Klub der Welt gemacht. Es würde auch den gebeutelten DFB wieder zum am besten geführten Verband der Welt machen und alle derzeitigen Probleme sofort lösen. Mit ihrer Leidenschaft würden sie die Fans wieder für die Nationalelf begeistern. Sie würden einen Nationaltrainer Lothar Matthäus möglich machen. Sie hätten die Kraft, dem Verband zu einer neuen Struktur zu verhelfen.

Statt Keller, Curtius, Koch und Osnabrügge braucht der DFB endlich auch in der Spitze die besten verfügbaren Mitarbeiter – und das sind nun mal diese beiden. Hoeneß hat seine Ämter beim FC Bayern schon niedergelegt, Rummenigge macht im Dezember Schluss.

Dass die beiden wirklich in Rente gehen, glauben sie doch selbst nicht! Und ein Job beim DFB wäre nicht mit dem Alltagsstress bei einem Klub vergleichbar – also der perfekte Kompromiss sowie die perfekte Konstellation für den Neustart.

Kontra
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Nein, denn sie stehen nicht für einen Aufbruch

Sie sind Fußballfachmänner, besitzen das Erfolgsgen und funktionieren als Duo überragend. Stefan Effenberg hat recht. Rummenigge und Hoeneß würden gemeinsam den DFB voranbringen. Nur in einem Punkt gehe ich nicht mit. Der Wunsch eines jeden Fußballfans in Deutschland wäre diese DFB-Doppelspitze ganz sicher nicht. Rummenigge ist 65 Jahre alt, Hoeneß 69. Sie haben ein zweifelhaftes Image, werden von vielen Deutschen gehasst. Sie stehen nicht für Aufbruch, sondern für Vergangenheit.

Wenn wir schon an abwegige Lösungen denken, dann doch lieber an eine, die das Potenzial hat, den DFB für mindestens zehn statt für zwei Jahre voranzubringen. Beispielsweise das Duo Schweinsteiger/Lahm. Beide sind Mitte 30, unvorbelastet, Fußballweltmeister, und Typen, die beim DFB echte Aufbruchsstimmung entfachen könnten.

Ob man sie für diese Aufgabe gewinnen kann? Klar! Lahm ist bereits DFB-Präsidiumsmitglied, Schweinsteiger ist "nur" TV-Experte.

Sicher ist: Auch sie sind Fußballfachmänner, besitzen das Erfolgsgen und funktionieren als Duo – das haben sie über Jahre hinweg beim FC Bayern bewiesen. Schweinsteiger und Lahm als Doppelspitze zu installieren, wäre der deutlich größere Coup.

Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen.

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