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Frankfurter Nationalspieler: Younes erläutert seinen Instagram-Post zum Nahost-Konflikt

Frankfurter Nationalspieler  

Younes erläutert seinen Instagram-Post zum Nahost-Konflikt

13.05.2021, 20:06 Uhr | dpa

Frankfurter Nationalspieler: Younes erläutert seinen Instagram-Post zum Nahost-Konflikt. Frankfurts Amin Younes am Ball - im Hintergrund lauert Bayerns Jerome Boateng.

Frankfurts Amin Younes am Ball - im Hintergrund lauert Bayerns Jerome Boateng. Foto: Matthias Balk/dpa. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Fußball-Nationalspieler Amin Younes hat seinen Instagram-Post zur jüngsten Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts erläutert.

"Es war eine spontane Meinungsäußerung ohne Absicht, eine andere Religion oder Menschen anderen Glaubens zu verletzen. Im Gegenteil, es war ja gerade der Angriff auf Betende, der mich dazu veranlasste", schrieb der 27-Jährige in den Sozialen Medien. Er hatte sich am Mittwoch bei Instagram pro-palästinensisch geäußert.

"Für mich ist die Freiheit der Religion und der Religionsausübung von höchstem Wert und ich wende mich gegen Gewalt jeder Art, egal von welcher Seite. Es ist furchtbar, mit anzusehen, dass wieder so viele Menschen, egal welchen Glaubens, in diesem Konflikt ihr Leben lassen müssen."

Auch Younes' Club Eintracht Frankfurt veröffentlichte das Statement auf seiner Webseite und reagierte auf die Spieler-Kommentare zum Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, der sich in den vergangenen Tagen wieder zugespitzt hat. "Nach einem sehr positiven Austausch mit den betroffenen Spielern gibt es keinen Zweifel an ihrer friedlichen Gesinnung", teilte der hessische Bundesligist mit. "Sie haben uns glaubhaft versichert, dass sie für das friedliche Miteinander aller Religionen eintreten, sich klar und deutlich gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus positionieren und somit in allen Punkten das Werteverständnis von Eintracht Frankfurt teilen. Allerdings zeigen die Beispiele, dass jede Meinungsäußerung auch immer in der Wirkung auf andere gesehen werden muss und daher wohl überlegt sein sollte."

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