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Statistik und Personal: Der 34. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

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Der 34. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

21.05.2021, 15:51 Uhr | dpa

Statistik und Personal: Der 34. Bundesliga-Spieltag im Telegramm. Der 1.

Der 1. FC Köln muss gegen den FC Schalke 04 gewinnen und ist zeitgleich auf Schützenhilfe angewiesen, um den Abstieg zu vermeiden. Foto: Soeren Stache/dpa-Pool/dpa. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Der letzte Spieltag der Bundesliga-Saison 2020/21 steht an. Die Deutsche Presse-Agentur hat zu den Partien die wichtigsten Informationen zusammengestellt:

FC Bayern München - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der FC Bayern will sich mit einem Sieg auf die Meisterfeierlichkeiten im Anschluss einstimmen, der FC Augsburg möchte nach einer schwierigen Saison einen versöhnlichen Abschluss. Das missglückte vor zwei Jahren bei einem 1:8 in Wolfsburg gründlich.

STATISTIK: Der FC Bayern traf gegen Freiburg auch im 70. Pflichtspiel in Serie und baute damit den Rekord im deutschen Profifußball weiter aus. Gegen den FCA lief es ohnehin immer gut: 15 von 19 Liga-Spielen wurden gewonnen.

PERSONAL: In dieser Frage geht es nur um Abschiede. Alaba, Boateng und Martínez laufen zum letzten Mal für die Bayern auf, auch die Trainer Flick, Gerland und Klose sagen Servus.

BESONDERES: Lewandowski will die 41. Mit einem weiteren Treffer wäre er alleiniger Saison-Rekordtorschütze vor Gerd Müller. FCA-Trainer Weinzierl will die Uralt-Bestmarke seines "Idols" schützen.

1. FC Köln - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Köln benötigt als Vorletzter einen Sieg und Schützenhilfe, um den Abstieg zu vermeiden. Schalkes Abstieg ist schon besiegelt, ein Sieg würde aber den Rekord als schlechtester Absteiger seit Einführung der Drei-Punkte-Regel abwenden.

STATISTIK: Von den letzten acht Bundesligaspielen gegen Schalke hat Köln nur eines verloren. Das 3:0 im Februar 2020 war für fast ein Jahr der letzte Heimsieg des FC.

PERSONAL: Bei Köln sind Hector und Andersson wohl einsatzbereit. Skhiri und Jakobs fehlen gelbgesperrt. Bei Schalke kehrt Kolasinac nach Sperre zurück, der Einsatz von Huntelaar ist fraglich.

BESONDERES: Schalkes Uth ist in Köln geboren, spielte schon zweimal für den FC und wird auch als Kölner Zugang gehandelt. Schalke-Trainer Grammozis will ihn trotzdem spielen lassen.

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Werder Bremen steht auf dem Relegationsrang 16. Der direkte Abstieg ist genauso möglich wie die sofortige Rettung. Mönchengladbach hat noch Chancen auf die Conference League.

STATISTIK: 1 von 27: Werder holte aus den vergangenen neun Partien lediglich einen Zähler gegen Gladbach.

PERSONAL: Der Einsatz von Veljkovic ist bei Werder noch fraglich. Toprak und Füllkrug sind dagegen wieder fit, Gladbach kann in Bestbesetzung antreten. Linksverteidiger Wendt steht nach zehn Jahren vor seinem letzten Einsatz für Borussia.

BESONDERES: Trainer Schaaf wird am Samstag zum ersten Mal seit dem 11. Mai 2013 wieder auf der Werder-Bank sitzen. Der 60-Jährige übernahm am Sonntag von Vorgänger Kohfeldt.

Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der BVB ist sicher für die Champions League qualifiziert, will mit einem Sieg aber Rang drei absichern. Leverkusen beendet die Saison auf jeden Fall als Sechster.

STATISTIK: Die letzten fünf Heimspiele gegen Leverkusen gewann der BVB allesamt und erzielte immer mindestens drei Tore (insgesamt 20:4).

PERSONAL: Piszczek wird bei Dortmund auf jeden Fall sein Abschiedsspiel bekommen. Ebenso wohl der Ex-Dortmunder Sven Bender bei Bayer, zumal Tapsoba gesperrt ist.

BESONDERES: Bayer-Trainer Wolf und Terzic sind aus gemeinsamen Dortmunder Zeiten gut befreundet. Die beiden fahren auch oft gemeinsam in Urlaub.

VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Clubs haben ihre Ziele erreicht: Wolfsburg spielt in der nächsten Saison in der Champions League, Mainz weiter in der Bundesliga.

STATISTIK: Wolfsburg ist seit zehn Partien gegen Mainz unbesiegt. Zuletzt siegte der FSV im November 2015 (2:0).

PERSONAL: VfL-Torhüter Casteels fehlt wegen einer vorgezogenen Operation, für ihn rückt Pervan nach. Bei den Gästen ist der Einsatz von Burkardt und Torhüter Zentner fraglich.

BESONDERES: VfL-Stürmer Weghorst steht vor seinem 100. Bundesligaspiel. Der Niederländer erzielte bislang 53 Treffer.

Union Berlin - RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Union qualifiziert sich mit einem Sieg sicher für die Conference League. Bei einem Remis oder einer Niederlage muss gerechnet werden. Vizemeister Leipzig kann noch auf 68 Punkte kommen und damit eine clubinterne Bestmarke aufstellen.

STATISTIK: Alle drei Spiele in der Bundesliga gegen Leipzig hat Union verloren. So schlecht ist die Bilanz gegen kein anderes Erstliga-Team. Union schoss dabei nur ein Tor. Der einzige Sieg stammt aus Zweitligazeiten: 2:1 im September 2014.

PERSONAL: RB-Torwart Gulacsi bekommt Sonderurlaub, Olmo, Adams und Angeliño fallen aus. Martinez steht erstmals im Tor. Union muss auf den gelb-gesperrten Andrich und die angeschlagenen Pohjanpalo und Prömel verzichten.

BESONDERES: Nagelsmann machte sein erstes Bundesliga-Spiel als Leipzigs Trainer bei Union, ein 4:0 im Stadion an der Alten Försterei - und nun auch sein letztes vor dem Wechsel zum FC Bayern.

VfB Stuttgart - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der VfB hat zwei Punkte Rückstand auf Rang sieben und damit noch eine kleine Chance auf die Qualifikation für die neue Conference League. Bielefeld liegt einen Punkt vor dem Relegationsplatz 16 und hat den Ligaverbleib noch nicht sicher.

STATISTIK: Die Ostwestfalen sind seit fünf Bundesliga-Partien gegen den VfB unbesiegt (zwei Siege, drei Unentschieden) - länger als gegen jeden anderen aktuellen Erstligisten. Das 3:0 im Hinspiel war der höchste Sieg der Arminia in der laufenden Saison.

PERSONAL: Der VfB muss neben den verletzten Offensivkräften Gonzalez, Wamangituka und Klimowicz auch auf den gesperrten Mittelfeldmann Endo verzichten. Bei den Gästen fehlt Lucoqui ebenfalls wegen einer Gelbsperre.

BESONDERES: Sollte die Arminia noch auf den 17. Tabellenplatz abstürzen, wäre es ihr achter Abstieg aus der Bundesliga. Häufiger den Gang in die Zweitklassigkeit antreten musste bislang nur der 1. FC Nürnberg (neunmal).

TSG Hoffenheim - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die seit acht Spielen unbesiegten Berliner haben sich am vorletzten Spieltag vor dem Abstieg gerettet. Für die Hoffenheimer, die sechs Partien nacheinander nicht verloren haben, geht es sportlich ebenfalls um nichts mehr.

STATISTIK: Die Bilanz spricht für die TSG. Von den bisher 21 Bundesligaduellen gewann Hoffenheim zehn, sechsmal siegte Hertha.

PERSONAL: Hoffenheim fehlen zehn verletzte oder gesperrte Spieler. Hertha muss aus denselben Gründen auf acht Profis verzichten.

BESONDERES: Für Khedira ist es das letzte Spiel seiner Profikarriere. Der Weltmeister von 2014 darf deshalb bei den Berlinern von Beginn an ran.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Hessen haben den erstmaligen Einzug in die Champions League verspielt, die Teilnahme an der Europa League aber sicher. Freiburg kann noch die Conference League erreichen, benötigt dafür aber einen Sieg und Patzer der Konkurrenz.

STATISTIK: 33 Mal standen sich beide Teams bisher in der Bundesliga gegenüber, dabei gab es jeweils 13 Siege.

PERSONAL: Bei der Eintracht fallen Rode und Sow verletzt aus. Freiburg muss auf den gesperrten Sallai verzichten.

BESONDERES: Hütter sitzt letztmals auf der Frankfurter Trainerbank. Nach drei Jahren wechselt der Österreicher zu Borussia Mönchengladbach. Auch Sportvorstand Bobic nimmt Abschied. Er heuert bei Hertha BSC an.

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