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Thomas Müller reagiert auf Joshua Kimmich: "Es ist ein schmaler Grat"


Müller reagiert auf Kimmich: "Ein schmaler Grat"

  • David Digili
Von David Digili

23.10.2021Lesedauer: 2 Min.
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Bundesliga: Thomas Müller reagierte auf Joshua Kimmichs Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen.
Bundesliga: Thomas Müller reagierte auf Joshua Kimmichs Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen. (Quelle: ULMER Pressebildagentur/imago-images-bilder)
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Joshua Kimmich erklärt im Interview nach dem 4:0 des FC Bayern gegen Hoffenheim, nicht gegen Corona geimpft zu sein. Die Reaktionen darauf lassen nicht lange auf sich warten. Auch Thomas Müller äußert sich.

Er ist Leistungsträger beim größten deutschen Fußballverein und in der Nationalmannschaft – und er ist noch immer ungeimpft gegen Corona: Joshua Kimmich sorgt mit seiner Erklärung nach dem 4:0 gegen die TSG Hoffenheim für Diskussionen. Er habe "Bedenken", erklärte der 26-Jährige im Interview mit "Sky"-Reporter Patrick Wasserziehr (Mehr dazu lesen Sie hier). Die öffentlichen Reaktionen auf die Worte des DFB-Stars kamen prompt.

So äußerte sich beispielsweise Kimmichs Mannschaftskollege Thomas Müller bei Sky. "Als Freund ist das eine absolut akzeptable Entscheidung. Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Als Teamkollegen, wenn man auf das schaut, was für alle drum herum vielleicht besser wäre, ist zumindest die wissenschaftliche Meinung und auch meine Meinung, dass das Impfen besser wäre", so der Nationalspieler. Man müsse allerdings auch "versuchen, das zu respektieren. Es ist ein schmaler Grat, eine ethische oder eine moralische Diskussion", so Müller.

"Exzellente Interviewführung von Patrick Wasserziehr im Gespräch mit Joshua Kimmich", schrieb derweil Podcaster Max-Jacob Ost auf Twitter. "Hervorragend nachgehakt, aber Kimmich auch Raum gegeben." Allerdings bemerkte Ost auch: "Herr Kimmich, wie glauben Sie eigentlich, dass diese Pandemie endet?" sei die einzige Frage, die gefehlt habe. "Denn sein Verhalten bedeutet Tote und Longcovid-Geschädigte und das in der Kohorte der Ungeimpften, zu der er selbst gehört."

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User "Breitnigge" schrieb: "Das ist... bedauerlich. Und entspricht nicht meinen Überzeugungen & den wissenschaftlichen Fakten. Es spielt ferner imho den Schwurblern in die Hände. Schade."

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Und "Vunallemebbes" wies auf die widersprüchliche Haltung Kimmichs hin: "Dass Joshua Kimmich sich nicht impfen lassen will, ist zu respektieren. Dass der Spieler aber seit Monaten ein Gesicht der Kampagne 'We kick Corona' ist, ist natürlich eine moralische Bankrotterklärung."

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"Das Problem ist übrigens nicht, dass Joshua Kimmich nicht geimpft ist. Das Problem ist, dass diese Entscheidung vermutlich auf dem unwissenschaftlichen Irrglauben beruht, es gäbe keine Langzeiterfahrungen mit mRNA und die Impfstoffe wären möglicherweise unsicher", schrieb User "Blakes Wort".

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Der langjährige TV-Kommentator Heiko Wasser forderte Konsequenzen für Kimmich: "Tut mir leid, aber Bundesliga Profis wie Kimmich, die sich nicht impfen lassen, gehören für mich nicht ins #Stadion. Dass er sich zum Interview bei Sky Sport stellt, ist positiv, aber seine Einstellung bleibt leider falsch. So ist er kein Vorbild mehr:"

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Und "Sky"-Kommentator Florian Schmidt-Sommerfeld schrieb: "Jeder hat die freie Entscheidung für oder gegen die Impfung. Die wissenschaftlichen Daten sind da. Auf der Grundlage gibts nur zwei Gründe sich dagegen zu entscheiden: (irrationale) Angst und Unwissen. Jeder, der etwas anderes behauptet belügt sich oder andere."

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Ob die Äußerung des Mittelfeldspielers tatsächlich Konsequenzen hat oder sich Kimmich nun doch freiwillig impfen lässt, ist noch unklar.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Äußerungen bei Twitter
  • skysport.de: "Müller hat wegen Kimmich gemischte Gefühle"
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