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Bundesliga: Auch Bochum zu stark – Wolfsburg-Krise immer schlimmer

Bundesliga, 18. Spieltag  

Auch Bochum zu stark – Wolfsburg-Krise immer schlimmer

09.01.2022, 19:31 Uhr | dd, sid

Bundesliga: Auch Bochum zu stark – Wolfsburg-Krise immer schlimmer. Das Siegtor: Bochums Pantovic (M.) köpft, Wolfsburg-Keeper Casteels ist ohne Chance. (Quelle: imago images/regios24)

Das Siegtor: Bochums Pantovic (M.) köpft, Wolfsburg-Keeper Casteels ist ohne Chance. (Quelle: regios24/imago images)

Der VfL verliert auch beim VfL und muss sich immer größere Sorgen im Tabellenkeller machen. Bei den Bochumern enttäuscht die Kohfeldt-Elf auf ganzer Linie – und kriegt auch noch ein unglückliches Gegentor.

Der VfL Wolfsburg rutscht immer tiefer in den Abstiegskampf der Bundesliga. Bei Aufsteiger VfL Bochum kassierte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt eine 0:1 (0:0)-Niederlage – die achte Pflichtspielpleite in Folge, die sechste davon in der Bundesliga. Wolfsburg (20 Punkte) hat auf Platz 14 nur zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz 16, in der aktuellen Form müssen sich die "Wölfe" Sorgen um die Zukunft machen. Milos Pantovic (65.) traf zum Sieg der Bochumer, die mit nun 23 Punkten auf Rang elf klettern.

Vor leeren Rängen an der Castroper Straße war den Wolfsburgern die große Verunsicherung anzumerken. Kohfeldt, der vor der Partie angekündigt hatte, "etwas Neues schaffen" zu wollen, sah leichtfertige Ballverluste im Aufbauspiel. Bochum kam mit geringem Aufwand zu aussichtsreichen Möglichkeiten. Danilo Soares und Elvis Rexhbecaj zielten allerdings über das Tor von VfL-Schlussmann Koen Casteels.

Auch nach der Pause hatte Wolfsburg Probleme

Erst in der 26. Minute spielten sich die bis dato harmlosen Wölfe ihre erste Gelegenheit heraus. Der stramme Schuss des Nationalspielers Ridle Baku strich nur knapp am Pfosten vorbei. Den Gästen fiel auch in der Folge wenig ein. Die heimstarken Gastgeber überzeugten mit einer gewohnt kampfbetonten Gangart, einfache Stockfehler und Nickligkeiten unterbrachen immer wieder den Spielfluss.

"Mentalität, Intensität, eklig sein", hatte Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst gefordert. Doch auch nach der Pause tat sich der Meister von 2009 schwer, zu den Tugenden zurückzufinden, mit denen der VfL in der vergangenen Spielzeit in die Champions League gestürmt war. In der Königsklasse waren Weghorst und Co. trotz einer vergleichsweisen einfachen Auslosung als Gruppenletzter ausgeschieden.

Lacroix köpfte Pantovic an

In der Offensive lief bei Wolfsburg wenig zusammen. Kohfeldt munterte seine frustrierten Spieler immer wieder auf. Auf der Gegenseite stieg das Selbstvertrauen der Bochumer nach jeder gelungenen Aktion. Das Team von Trainer Thomas Reis schmiss sich in jeden Zweikampf.

Durch einen engagierten Auftritt verdienten sich die Westfalen die Führung durch den laufstarken Pantovic, der nach einer Flanke von Gerrit Holtmann von Gegenspieler Maxence Lacroix angeköpft wurde. Auch nach dem Rückstand fiel den Wolfsburgern wenig ein.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID

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