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Augsburg nur Remis – kein Befreiungsschlag gegen Frankfurt

Von sid, t-online
Aktualisiert am 16.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Nichts geschenkt: Frankfurts Tuta (l.) im Duell mit Augsburgs Michael Gregoritsch.
Nichts geschenkt: Frankfurts Tuta (l.) im Duell mit Augsburgs Michael Gregoritsch. (Quelle: Matthias Balk/dpa-bilder)
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Sowohl Augsburg als auch Frankfurt wollten die Abwärtsspirale in der Liga stoppen – das ist zumindest zum Teil gelungen. Mit 1:1 trennten sich beide in einem ausgeglichenen Spiel am Sonntag.

Eintracht Frankfurt hat den Start in die Rückrunde der Bundesliga verkorkst. Nach der Heimniederlage gegen Borussia Dortmund kam die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner beim FC Augsburg nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Auch die Gastgeber dürften mit dem Unentschieden freilich nicht zufrieden sein: Sie stecken weiter tief im Abstiegskampf fest.

Die Eintracht war durch Daichi Kamada sogar in Führung gegangen (22.). Danach aber verpassten die Hessen die Chance, den Vorsprung auszubauen, und ließen Augsburg zurück ins Spiel kommen. Schütze des verdienten Ausgleichs war Michael Gregoritsch (38.), danach wäre für die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl mehr drin gewesen, unter anderem für Millionen-Neuzugang Ricardo Pepi bei seinem Startelf-Debüt.

Torwartwechsel bei der Eintracht

Die Eintracht musste wegen "grenzwertig positiver" Corona-Tests auf Antreiber Filip Kostic und Torhüter Kevin Trapp verzichten. Ohne Kostic fehlte der Schwung auf der linken Seite. Und Trapps 19 Jahre alter Stellvertreter Diant Ramaj, vor der Saison vom Zweitligisten Heidenheim gekommen und erstmals in einem Spiel bei den "Erwachsenen" im Einsatz, sah beim Ausgleich prompt nicht gut aus.

Wie so oft stellte sich aber zunächst Augsburg selbst ein Bein. Niklas Dorsch spielte einen Rückpass direkt zu Jesper Lindström, der leitete umgehend auf Rafael Borre weiter, und dessen Vorlage schloss Kamada abgezockt ab. Beim nächsten Konter vergab Lindström die Chance zu einem beruhigenden 2:0, nach einem Traumpass von Djibril Sow traf er nur den Pfosten (29.).

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Chancen von Pepi

Frankfurt hatte in dieser Phase die Kontrolle – verlor sie aber wieder. Erst traf Pepi ins Tor, durfte sich aber nicht freuen, weil Andi Zeqiri zuvor Makoto Hasebe gefoult hatte (33.). Dafür jubelte Gregoritsch nach einem Schuss aus sehr spitzem Winkel, weil sich Ramaj dabei bös verspekuliert hatte. Und schließlich hatte Pepi erneut eine Chance, Evan Ndicka aber blockte den Schuss des Amerikaners ab (40.).

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Für Frankfurt kam die Pause gerade zum richtigen Zeitpunkt. Danach war die Eintracht wieder besser im Spiel, kam aber bei allem Bemühen und guten Ansätzen kaum zu zwingenden Torchancen. Auch der obligatorische Schlussspurt des FCA verpuffte. Die beste Chance vergab Lindström, der an Augsburgs Keeper Rafal Gikiewicz scheiterte (88.). Auf der Gegenseite rettete Ramaj gegen den eingewechselten Florian Niederlechner (90.+2).

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