• Home
  • Sport
  • Fußball
  • Zweikampf der Woche
  • FC Bayern: Lewandowski stellt Boss Salihamidzic bloß – ist das legitim?


Meinung
Was ist eine Meinung?

Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung übernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Dieser Satz ist eine Frechheit

  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 04.03.2022Lesedauer: 2 Min.
"Zweikampf der Woche": Mit einer Aussage sorgt Stürmerstar Lewandowski für Aufruhe – und stellt seinen Chef bloß. . (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextUmstrittene RBB-Chefin tritt zurückSymbolbild für einen TextWaffenruhe im Gazastreifen angekündigtSymbolbild für einen TextErstes Spiel für ManCity: Haaland überragtSymbolbild für einen TextHollywoodstar Clu Gulager ist totSymbolbild für einen TextBericht: England-Topklub will Leroy SanéSymbolbild für einen TextPink-Floyd-Star sorgt für EmpörungSymbolbild für einen TextDeutscher Diplomat in Rio festgenommenSymbolbild für einen TextRTL-Moderator platzt im TV die HoseSymbolbild für einen TextBayern-Stars feiern an Currywurst-BudeSymbolbild für einen TextBriten sollen Flusskrebse zerquetschenSymbolbild für einen TextMann verlässt Kneipe – MesserangriffSymbolbild für einen Watson TeaserHeftiger Eklat um Star-DJ Robin SchulzSymbolbild für einen TextMit Kult-Loks durch Deutschland reisen – jetzt spielen

Mit einer brisanten Aussage hat Weltfußballer Lewandowski seinen Boss beim FC Bayern bloßgestellt. War das in der Form legitim?

Robert Lewandowski hatte beim 1:0-Sieg des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt ausnahmsweise kein Tor erzielt. Dennoch stand er nach dem Spiel im Fokus. So wurde er emotional, als er sich zum Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine äußerte: "Wir sind alle gegen Krieg und haben nicht gedacht, dass es so weit kommt. Das zu sehen, tut weh."

Sehen Sie den packenden Schlagabtausch zum "Zweikampf der Woche" im Video (oben).

Er appellierte: "Die Lage ist dramatisch und die gesamte Welt muss die Ukraine unterstützen." Lewandowski selbst setzte ein Zeichen, indem er eine Kapitänsbinde in den ukrainischen Nationalfarben blau und gelb trug.

Der Pole sorgte allerdings auch mit Äußerungen zu seiner sportlichen Zukunft für Aufsehen. Nachdem Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic bei Sky betont hatte, dass ein Verkauf des Weltfußballers im Sommer kein Thema sei und der Klub alles für seinen Verbleib tun werde, sagte Lewandowski: "Ich höre das zum ersten Mal."

Auch wenn der 33-Jährige untermauerte, dass dieses Thema für ihn zweitrangig sei, stellte er mit der Aussage seinen Boss bloß und bestätigte Berichte der "Sport Bild", laut denen der FC Bayern bislang nicht auf seinen Topstürmer mit dem Angebot zu einer Vertragsverlängerung über 2023 hinaus zugekommen ist.

Ist es okay, dass Lewandowski seinen Chef Salihamidzic offen im TV bloßstellt?

Pro
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Ja, denn er war einfach ehrlich

Der Vertrag vom amtierenden Weltfußballer Robert Lewandowski läuft 2023 aus. So ein Mann darf doch wohl erwarten, dass sein Sportvorstand frühzeitig und persönlich mit ihm über die Zukunft spricht. Der 33-Jährige bestätigte am vergangenen Wochenende, dass dem bisher nicht so war. Und natürlich darf er diese Wahrheit auch öffentlich im TV aussprechen. Wo liegt das Problem?

Vor allem wegen Lewandowskis außergewöhnlichen Leistungen war der Rekordmeister in den vergangenen Jahren extrem erfolgreich. So einen herausragenden Fußballer darf Salihamidzic doch nicht wie einen Spieler aus der zweiten Reihe behandeln und ewig zappeln lassen. Lewandowski hat Sonderrechte. Die hat er sich über Jahre erarbeitet.

Und es ist eben nicht fair, einem verdienten Weltstar wie ihm auf einmal indirekt und so ganz nebenbei in einem TV-Interview zu sagen, dass man alles für einen Verbleib in München tun werde. Das hätte ihm persönlich mitgeteilt werden müssen – und zwar schon vor Monaten. Spätestens in dem Augenblick, als erste Gerüchte um einen möglichen Bayern-Transfer von Angreifer Erling Haaland aufkamen. Stattdessen schwärmte Salihamidzic damals öffentlich vom BVB-Stürmer. Lewandowski war einfach ehrlich, sein Chef hingegen hat Fehler gemacht.

Kontra
Florian Wichert
Florian Wichert

Nein, das ist eine Frechheit

Er ist zweifacher Weltfußballer und hat sensationelle 333 Tore in 362 Spielen für den FC Bayern erzielt – doch Robert Lewandowski ist auch eine echte Diva.

Seit Jahren neigt er dazu, die beleidigte Leberwurst zu mimen. Zum Beispiel, wenn ein Bayern-Verantwortlicher von einem anderen Stürmer schwärmt, den Namen Haaland nur ausspricht oder wenn Mitspieler ihm nicht genug Tore auflegen.

Noch schlimmer: Wenn Bayern sich nicht mit allen Mitteln um seine Dienste bemüht – in diesem Fall um eine Weiterbeschäftigung über 2023 hinaus.

Wenn Lewandowski tatsächlich zum ersten Mal gehört hat, dass Bayern mit ihm verlängern möchte, sollte er mal Ohren und Augen öffnen. Seit Monaten schmieren die Verantwortlichen ihrem Stürmer kiloweise Honig ums Maul, preisen ihn als besten Stürmer der Welt. Seinen Chef bloßzustellen, nur weil der ihm offenbar noch keinen Vertrag vorgelegt hat, der den Ansprüchen des Polen genügt, ist eine Frechheit.

Lewandowski hat bereits einen Vertrag, der ihm offenbar rund 24 Millionen Euro im Jahr garantiert und bis 2023 läuft – also bis kurz vor seinem 35. Geburtstag. Dass der FC Bayern noch abwartet, bis er ihm noch einen weiteren Vertrag vorlegt, ist nicht nur legitim, sondern vollkommen richtig.

Wer hat recht?

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen. Sehen Sie das Format oben im Video oder auch ab 21 Uhr im Free-TV im Rahmen von "Bundesliga Analyse" auf Sport 1.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Das ist absurd
  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert
Eintracht FrankfurtErling HaalandFC Bayern MünchenRobert LewandowskiRusslandUkraine
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website