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Champions League: Traum-Solo von Adeyemi – BVB schlägt FC Chelsea


Dank Traumsolo: BVB siegt und hofft auf Viertelfinale

Von dpa, dd

Aktualisiert am 16.02.2023Lesedauer: 3 Min.
Unwiderstehlicher Abschluss: Dortmunds Adeyemi (li.) trifft zum Sieg gegen den FC Chelsea.Vergrößern des BildesUnwiderstehlicher Abschluss: Dortmunds Adeyemi (li.) trifft zum Sieg gegen den FC Chelsea. (Quelle: Federico Gambarini)
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Lange ist die Partie zwischen den Schwarz-Gelben und den "Blues" ausgeglichen. Dann sorgt ein deutscher Nationalspieler für die Entscheidung.

Was für ein wichtiger Sieg für Borussia Dortmund – und das auch noch mit einem Traumtor. Der BVB gewann das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League mit 1:0 (0:0) gegen den FC Chelsea und hat damit einen großen Schritt Richtung Runde der letzten Acht gemacht.

Karim Adeyemi (63.) traf nach einem Traum-Solo über 70 Meter zum durchaus verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Edin Terzic, die aber auch immer wieder Druckphasen der Londoner überstehen musste. Die Entscheidung übers Weiterkommen fällt im Achtefinal-Rückspiel am 7. März an der Stamford Bridge.

So lief das Spiel:

Mit Geplänkel hielten sich beide Mannschaften in Dortmund erst gar nicht auf. Der BVB stürmte gleich nach dem Anpfiff Richtung Gäste-Tor. Julian Brandts Schussversuch wurde aber abgeblockt. Durchatmen Fehlanzeige, Chelsea setzte unter dem Gesang der Dortmunder Fans prompt zum Gegenangriff an.

Mit einem Klasse-Tackling stoppte Nico Schlotterbeck aber den hochbegabten ukrainischen Neuzugang Mychajlo Mudryk. Es blieb intensiv auf dem Rasen, es blieb laut auf den Rängen. Allerdings löste sich die Mannschaft von Trainer Graham Potter auch immer wieder gefährlich aus dem Dortmunder Druck und versuchte oft über Mudryks linke Seite, Nationalspieler Havertz in der Spitze ins Spiel zu bringen. Ein anfängliches Ecken-Plus von Chelsea blieb für den BVB ohne Folgen, ein Freistoß, den Gäste-Kapitän Thiago Silva dreist-offensichtlich mit der Hand ins Tor lenkte, ebenfalls. Stattdessen musste sich Chelseas Abwehrchef nun etwas zurückhalten, um nicht vorzeitig vom Platz zu fliegen. Fürs Handspiel bekam er die Gelbe Karte.

In der 27. Minute hatte Sébastien Haller die Chance zur BVB-Führung: Wunderbar eingesetzt vom starken Brandt, verfehlte der Schuss des Franzosen nur knapp das Chelsea-Tor.

Can rettete in höchster Not

Mehr Ballbesitz als Chelsea, gute Kombinationen, Einsatz und Leidenschaft, aber sicher durfte sich der BVB nie fühlen. Bei einem der schnellen Konter zielte der ebenfalls im Winter neu gekommene João Félix (32.) nicht genau genug, fünf Minuten später traf er die Latte. Zwischendurch hatte auf der Gegenseite Adeyemi bei einem Schuss vom Strafraum das Tor knapp verfehlt. In einer temporeichen ersten Hälfte war es dann erneut Brandt, der einmal mehr Weltmeister Fernández keine Chance ließ und Marius Wolf auflegte. Der Schuss des 27-Jährigen ging aber auch vorbei.

Reus blieb auch zu Beginn der zweiten Häfte bei den Dortmundern weiter auf der Bank, auf dem Spielfeld machte nun aber erstmal Chelsea Druck. Und es wurden die Minuten von Gregor Kobel, der bei einigen Paraden seinen Kasten sauber hielt. Ein Gegentor drohte, die Führung für den BVB wurde es aber dank Adeyemis Supersprint. Tief in der eigenen Hälfte bekam der deutsche Nationalspieler den Ball und rannte los. Vorbei an den Chelsea-Profis, vorbei am Chelsea-Keeper. Mit dem linken Fuß schob er den Ball ins leere Tor.

Zurücklehnen konnten sich die Borussen aber beim besten Willen nicht, es blieb ein intensives und mitreißendes Spiel. Emre Can kratzte den Ball in höchster Not in der 78. Minute noch von der Linie, ehe es in der Schlussphase auch noch am Seitenrand hoch hitzig inklusive Rudelbildung wurde nach einem Dortmunder Foul direkt vor der Chelsea-Bank. Aber auch das überstand der BVB.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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