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Champions League: Hoffnung auf Viertelfinale lebt – Leipzig wendet Pleite ab


Champions League
Leipzigs Hoffnung lebt – RB wendet Pleite gegen City ab

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 23.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Joško Gvardiol feiert seinen Treffer zum 1:1: RB Leipzig zeigte gegen Man City eine starke zweite Hälfte.Vergrößern des BildesJoško Gvardiol feiert seinen Treffer zum 1:1: RB Leipzig zeigte gegen Man City eine starke zweite Hälfte. (Quelle: Andreas Gora)
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Zur Halbzeit wirkte RB Leipzig nahezu chancenlos gegen Manchester City. Doch im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt.

Rasenballsport Leipzig hält die Hoffnung auf das Viertelfinale der Champions League am Leben. Die Sachsen holten gegen Manchester City im Hinspiel des Achtelfinales ein 1:1. Dabei lag Leipzig bereits nach 27 Minuten zurück, kam aber im zweiten Durchgang zum Ausgleich.

So lief das Spiel

Vor dem Spiel wurde Ralf Rangnick dreieinhalb Jahre nach seinem Weggang vom Klub offiziell verabschiedet. Der frühere Leipziger Trainer und Sportdirektor erhielt vom früheren Clubboss Oliver Mintzlaff Dankesworte und eine Fotocollage, von den Fans gab es herzlichen Applaus. Was in Leipzig entstanden sei, sagte Rangnick ins Stadionmikrofon, erfülle ihn "mit Stolz und großer Freude".

Auch das anfängliche Auftreten seines Ex-Teams dürfte Rangnick gefallen haben. Die Sachsen hatten zwar wie erwartet deutlich weniger Ballbesitz als die Passmaschine von ManCity um den deutschen Kapitän Ilkay Gündogan, doch sie verteidigten zunächst kompakt. Auch die drei Offensiven Emil Forsberg, Timo Werner und André Silva liefen konsequent an. Top-Angreifer Christopher Nkunku saß zunächst auf der Bank, nachdem er seinen Kurzeinsatz am vergangenen Wochenende nach knapp 100 Tagen Verletzungspause nicht ohne Nachwirkungen überstanden hatte.

Bei Manchester machte sich der Ausfall des erkrankten Mittelfeldstars Kevin De Bruyne bemerkbar, Stürmerstar Haaland hing etwas in der Luft. Doch beim ersten groben Fehler von RB schlug das Guardiola-Team eiskalt zu: Nach einem kapitalen Fehlpass von Xaver Schlager in die Füße von Jack Grealish landete der Ball schließlich bei Mahrez, der Leipzigs Torhüter Janis Blaswich keine Abwehrchance ließ (27.).

Nach dem Rückstand wackelten die Leipziger gehörig, sie kamen zunächst nur selten in die Zweikämpfe. Die etwas überraschend aufgestellten Außenverteidiger Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg hatten oft das Nachsehen. Der Premier-League-Zweite agierte dagegen mit noch mehr Selbstvertrauen. Grealish per Fernschuss (36.) und Rodri per Kopf (40.) hatten gute Chancen zum 2:0. Werners harmloser Versuch in der Nachspielzeit war Leipzigs erster und einziger Torschuss im ersten Durchgang.

Rose reagierte zur Pause und brachte mit Benjamin Henrichs für Klostermann einen neuen Rechtsverteidiger – und dieser Wechsel machte sich sofort bezahlt. Henrichs war bei zwei guten Chancen (53. und 55.) dem Ausgleich bereits nahe, das ganze Team traute sich im Spiel mit dem Ball deutlich mehr zu.

Manchester geriet zunehmend unter Druck. Die Abwehr um den früheren Dortmunder Manuel Akanji zeigte sich nicht immer sattelfest. In der 66. Minute kam Nkunku unter großem Applaus für Forsberg – und mit ihm der Ausgleich: Bei einer Ecke unterlief City-Torhüter Ederson den Ball, was Torschütze Gvardiol ausnutzte (70.). Danach gingen beide Teams kein großes Risiko mehr ein.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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