Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Champions League >

Bundesliga-Klubs wehren sich gegen Fußball-Revolution

Europapokal am Wochenende?  

Bundesliga-Klubs wehren sich gegen Fußball-Revolution

15.05.2019, 16:56 Uhr | dpa

Bundesliga-Klubs wehren sich gegen Fußball-Revolution. Die Ex-Profis Roberto Carlos (l.) und Paulo Futre präsentieren den Champions-League-Pokal am Endspielort Madrid: Der Wettbewerb steht vor einer ungewissen Zukunft. (Quelle: imago images/Agencia EFE)

Die Ex-Profis Roberto Carlos (l.) und Paulo Futre präsentieren den Champions-League-Pokal am Endspielort Madrid: Der Wettbewerb steht vor einer ungewissen Zukunft. (Quelle: Agencia EFE/imago images)

Die Europäische Fußball-Union Uefa will die internationalen Wettbewerbe reformieren und ein neues Ligensystem einführen. Die Bundesliga fürchtet angesichts der aktuellen Vorschläge um ihre Existenz.

Die 36 Profivereine der Deutschen Fußball Liga (DFL) lehnen die vorliegenden Pläne für eine Reform der internationalen Wettbewerbe ab 2024 einstimmig ab. Dies gab DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Mittwoch nach der Mitgliederversammlung in Offenbach bekannt. Auch Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund hätten dagegen gestimmt.

Im Gespräch sind unter anderem mehr internationale Spiele, auch am Wochenende, sowie ein dreistufiges Ligensystem, bei dem die 24 Top-Klubs der obersten Spielklasse automatisch für das folgende Jahr qualifiziert sind.

Übertrüge man dieses Reformkonzept auf diese Bundesligasaison, würden in der kommenden Spielzeit neben den Bayern und dem BVB auch Bayer Leverkusen, Schalke 04 und Eintracht Frankfurt in der Champions League spielen – und dies solange, bis jemand aus dem elitären Kreis absteigt. "Damit würde der Wettbewerbsfaktor in der Meisterschaft entfallen. Wir dürfen nicht zulassen, dass traditionsreiche nationale Ligen in ihrer Attraktivität für Millionen Menschen auf dem gesamten Kontinent beschädigt werden", sagte Seifert.

Gefahr für nationale Ligen

"Die DFL und die Clubs sind nicht gegen Reformen und Veränderungen allgemein, aber gegen das vorliegende Reformkonzept. Dieses hätte fatale und nicht akzeptable Konsequenzen, weil es mittel- bis langfristig die Existenz der nationalen Ligen gefährden würde", sagte Seifert.
   

   
Er appellierte an Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, den weiteren Prozess mit Weitsicht zu moderieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal