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ECA-Pläne: Protestbrief aus Spanien gegen Champions-League-Reform

ECA-Pläne  

Protestbrief aus Spanien gegen Champions-League-Reform

05.06.2019, 15:59 Uhr | dpa

ECA-Pläne: Protestbrief aus Spanien gegen Champions-League-Reform. Die Champions League soll reformiert werden.

Die Champions League soll reformiert werden. Foto: Jan Woitas. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Die Kritik an den Plänen einer Champions-League-Reform reißt nicht ab.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, haben sich sieben spanische Vereine unter Federführung von Atlético Madrid in einem Protestbrief an die European Club Association (ECA) gegen die Idee eines neuen Formats für die Fußball-Köngisklasse ausgesprochen.

Vor der außerordentlichen ECA-Vollversammlung am Donnerstag und Freitag auf Malta bemängelten die Clubs mangelnde Transparenz in der Reformdiskussion und bezeichneten die Idee als "die größte Bedrohung im europäischen Fußball der vergangenen Jahre". Die spanischen Top-Clubs FC Barcelona und Real Madrid gehören nicht zu den Unterzeichnern.

Die ECA unter der Führung von Andrea Agnelli von Juventus Turin ist der Motor der Reformidee. Demnach sollen von 2024 an nur noch vier der 32 Startplätze über die Platzierung in den nationalen Ligen vergeben werden. 24 Teams wären allein durch ihre Teilnahme im Vorjahr wieder startberechtigt, vier Teams würden aus der zweitklassigen Europa League aufsteigen. Das würde den Status der nationalen Spielklassen wie der Bundesliga oder der Primera Division verringern.

Zuletzt hatte es vielfachen Widerstand gegen die Pläne gegeben. Am Mittwoch äußerte sich auch FIFA-Chef Gianni Infantino kritisch. Am Vortag hatte in Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sogar erstmals ein ranghoher Politiker sich gegen die Reformidee ausgesprochen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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