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Die hektischen Bayern

Von Constantin Eckner

Aktualisiert am 07.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Champions League: Villarreals Francis Coquelin (l.) im Duell mit Robert Lewandowski.
Champions League: Villarreals Francis Coquelin (l.) im Duell mit Robert Lewandowski. (Quelle: PABLO MORANO/Reuters-bilder)
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Bayern M├╝nchen zeigt bei Villarreal eine ern├╝chternde Leistung. Lange kann der deutsche Rekordmeister keine Ordnung ins eigene Offensivspiel bringen. Daf├╝r hat der gegnerische Trainer den nahezu perfekten Matchplan.

Deutschen Fu├čballfans ist Francis Coquelin vielleicht noch aus seiner Zeit beim SC Freiburg bekannt. 16 Bundesliga-Partien bestritt der Franzose in der Saison 2013/14 f├╝r den Sportklub. Wirklich auff├Ąllig war er damals nicht.


Champions-League-Spiel gegen Villarreal: Der FC Bayern M├╝nchen in der Einzelkritik

Der FC Bayern verliert in Villarreal mit viel Gl├╝ck nur 0:1. Robert Lewandowski hat keinen Zugriff, Manuel Neuer leistet sich im Viertelfinal-Hinspiel einen Bock. Die Noten f├╝r die Champions-League-M├╝nchner.
Manuel Neuer: Beim fr├╝hen R├╝ckstand durch Arnaut Danjuma (8.) machtlos. Konnte beim vermeintlichen 0:2 durch den Flanken-Abseits-Treffer von Francis Coquelin (41.) nur verdutzt hinterherschauen. Der Weltmeister hatte dann Gl├╝ck, als Gerard Moreno den Ball nach seinem kapitalen Abspielfehler nicht im Tor unterbrachte (63.). Note 4
+14

Umso ├╝berraschter d├╝rften am Mittwochabend einige gewesen sein, als Coquelin im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Villarreal und Bayern M├╝nchen ein Unruheherd in der bayerischen Defensive war. Coquelin entpuppte sich als wichtiges Teil im taktischen Puzzle von Villarreal-Trainer Unai Emery.

Der 50-J├Ąhrige bot mit Coquelin auf links sowie Giovani Lo Celso auf rechts zwei "unechte" Fl├╝gelspieler auf, die regelm├Ą├čig zwischen die Linien der M├╝nchener laufen sollten. Lo Celso etwa fand Raum neben und hinter Jamal Musiala. Coquelin attackierte seinerseits die Seite von Benjamin Pavard, Joshua Kimmich und Dayot Upamecano ÔÇô mit Erfolg. Profiteure von Coquelins und Lo Celsos Agieren waren gerade die Sturmspitzen Arnaut Danjuma und Gerard Moreno, die ├╝ber weite Strecken der Partie gef├Ąhrlich blieben.

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Mit mehreren Offensivkr├Ąften bespielte Villarreal den Raum zwischen Bayerns Linien.
Mit mehreren Offensivkr├Ąften bespielte Villarreal den Raum zwischen Bayerns Linien. (Quelle: Eckner)

Keine Automatismen im Bayern-Spiel

Das hatte allerdings nicht nur mit Emerys wohldurchdachtem Matchplan zu tun, sondern auch mit Bayerns eigener Schw├Ąche am Ball. Der deutsche Rekordmeister wirkte insbesondere in der ersten Halbzeit ├╝beraus hektisch. Nach wenigen Sekunden im Spielaufbau begann sichtliches Nervenflattern, weil keinerlei Automatismen griffen. Jeder einzelne Bayern-Spieler musste sich erst umsehen und nachdenken, bevor er den Ball zum n├Ąchsten Kollegen passen konnte. Blinde Zuspiele und instinktive Spielz├╝ge gab es nicht.

Dadurch mangelte es dem bayerischen Spiel an Tempo und folglich auch an der F├Ąhigkeit, einmal die kompakten Linien von Villarreal zu durchbrechen. Dass sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zudem daf├╝r entschied, die beiden Au├čenst├╝rmer Serge Gnabry und Kingsley Coman auf der jeweils ungewohnten Seite aufzubieten, machte die Angelegenheit nicht leichter. Wahrscheinlich hoffte Nagelsmann, dass die beiden so jeweils diagonal nach innen, also in Richtung ihrer nat├╝rlichen Seite, vorsto├čen k├Ânnten. Aber da Bayern fast keine Spielz├╝ge zustande bekam, blieben Gnabry und Coman zumeist in der N├Ąhe der Au├čenlinie und wirkten zeitweilig verloren.

Korrekturen von Nagelsmann

Zwei Korrekturen gelangen Nagelsmann in der zweiten Halbzeit noch. Mit der Einwechslung von Leon Goretzka f├╝r Thomas M├╝ller konnte Musiala eine Reihe nach vorn r├╝cken. Befreit von einigen defensiven Verpflichtungen, brachte das Supertalent mehr Dynamik in die R├Ąume hinter Mittelst├╝rmer Robert Lewandowski. Gegen zunehmend m├╝de Spanier setzte sich Musiala einige Male durch. Zudem sorgte die Hereinnahme von Niklas S├╝le daf├╝r, dass Coman auf der rechten Seite besser zur Geltung kam. S├╝le bewegte sich meist durch den Halbraum und kreierte so passende Anspiele auf seinen franz├Âsischen Nebenmann am Fl├╝gel.

Comans Gef├Ąhrlichkeit veranlasste Alfonso Pedraza, der f├╝r Coquelin gekommen war, sich zur├╝ckfallen zu lassen. Villarreal stand nicht mehr im 4-4-2, sondern im 5-3-2. Das d├╝nner gewordene Mittelfeld mit nunmehr nur noch drei Akteuren konnte in den finalen 20 Minuten seltener den Ball erobern und Konterangriffe einleiten.

Aber den Bayern gelang ihrerseits nicht der Treffer zum 1:1, weil Villarreal in der Endverteidigung vielfach konsequent die m├Âglichen Gassen f├╝r Anspiele auf beispielsweise Lewandowski schloss. So war der Gewinner dieses ersten Schlagabtauschs nicht die Star-Truppe aus M├╝nchen, sondern der spanische Provinzverein mit Taktiker Emery.

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FC Bayern M├╝nchenJoshua KimmichJulian NagelsmannKingsley ComanRobert LewandowskiSC FreiburgSerge Gnabry
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