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Aufregung nach Real-Finale: Kroos und die "Schei├čfragen"

Von dpa
Aktualisiert am 29.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Toni Kroos war nach dem Finale gegen Liverpool auf die Fragen eines Reporters nicht gut zu sprechen.
Toni Kroos war nach dem Finale gegen Liverpool auf die Fragen eines Reporters nicht gut zu sprechen. (Quelle: Adam Davy/PA Wire/dpa./dpa)
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Paris (dpa) - Toni Kroos wischte sich genervt durchs Gesicht und drehte ab.

"Ganz schlimm, ganz schlimm, wirklich", raunzte der mit dem f├╝nften Champions-League-Titel dekorierte Ex-Weltmeister dem ZDF-Reporter zu, dessen "Schei├čfragen" ihm an diesem glanzvollen Finalabend v├Âllig unpassend erschienen. Erst mit ein wenig Abstand, sp├Ąt am Samstagabend im Stade de France, erkl├Ąrte der 32-J├Ąhrige gelassener, nach dem 1:0 mit Real Madrid gegen den FC Liverpool "eher positiv angelegte Fragen" erwartet zu haben. So weit, so aufregend - vor allem in den Sozialen Medien mit Zuspruch und Kritik f├╝r den Real-Star.

Gefragt worden war Kroos von ZDF-Reporter Nils Kaben unter anderem, ob es ├╝berraschend gewesen sei, dass Real im Endspiel so unter Druck geraten war. "Was ist das f├╝r eine Frage, du spielst ja nicht ein Gruppenspiel irgendwo, wir spielen das Champions-League-Finale", motzte Kroos. Es sei "nicht ├╝berraschend, dass du gegen Liverpool in Bedr├Ąngnis ger├Ątst".

ZDF-Sportchef nimmt Stellung

Kaben verwies auf ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann, der den Verlauf des im Internet tausendfach gesehenen Interviews "bedauerlich" fand. "Diese Situationen direkt nach dem Schlusspfiff sind immer besonders", sagte Fuhrmann der Deutschen Presse-Agentur. "Vielleicht h├Ątte der Kollege noch etwas bei den Emotionen bleiben und ein wenig sp├Ąter zum Kern des Spiels kommen sollen. Grunds├Ątzlich waren die Fragen berechtigt und kein Grund, das Interview abzubrechen."

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Das sah Kroos deutlich anders. Als er schon nicht mehr im Bild war, war der durchaus vielsagende Satz zu h├Âren: "Du stellst erst drei negative Fragen. Da wei├čt du schon, dass du aus Deutschland kommst." Die Wertsch├Ątzung f├╝r den Mittelfeldstrategen, der mit 28 Titeln einer der erfolgreichsten deutschen Nationalspieler ├╝berhaupt ist, scheint in Spanien deutlich gr├Â├čer als in Deutschland. Der "Querpass-Toni" hierzulande als Spitzname ist kein Kompliment.

Nach dem R├╝cktritt aus der Nationalelf im Vorjahr hatte Kroos seinem Unverst├Ąndnis dar├╝ber deutlich Ausdruck verliehen. "Besser in Deutschland umstritten und weltweite Anerkennung als andersrum", hatte er gesagt. Er habe das Gef├╝hl, "dass einige mein Spiel in elf Jahren Nationalmannschaft nicht ganz verstanden haben. In Spanien war das dagegen bereits nach meiner ersten Partie f├╝r Real Madrid der Fall."

Lange Fixpunkt in DFB-Elf

In der DFB-Auswahl unter Joachim L├Âw war Kroos jahrelang einer der Fixpunkte im Mittelfeld, auch beim Titelgewinn bei der WM 2014 in Brasilien. In 106 L├Ąnderspielen erzielte der fr├╝here Bayern-Profi 17 Tore.

Der FC Bayern hatte den Hochbegabten nach der WM vor acht Jahren f├╝r bescheiden anmutende 25 Millionen Euro nach Spanien verkauft. Der langj├Ąhrige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge sagte am Sonntag beim TV-Sender Bild, Kroos habe mit seinem Wechsel letztlich "alles richtig gemacht, aber Bayern hat auch nicht alles falsch gemacht".

Bei Real pr├Ągte Kroos in den vergangenen Jahren im Verbund mit etlichen Stars eine ├╝beraus erfolgreiche ├ära. An dem au├čerhalb des Platzes eher ruhigen Deutschen kam im Mittelfeld der K├Âniglichen dauerhaft keiner vorbei. Es werde "nicht zur Normalit├Ąt", Titel zu gewinnen, sagte Kroos und f├╝gte mit Blick auf den eher schwierigen Saisonstart an: "Schon gar nicht, wenn man nicht damit gerechnet hat."

Daran ├Ąnderte auch das ungl├╝ckliche TV-Interview nichts. "Nils Kaben war auch verdutzt", sagte Fuhrmann. "Er wollte Toni Kroos nicht provozieren." Ein kl├Ąrendes Gespr├Ąch zwischen dem Fu├čballer und dem Journalisten h├Ąlt er nicht f├╝r n├Âtig. "Ich sehe da keine Notwendigkeit der Nachbereitung. Man sollte die Kirche im Dorf lassen", sagte der ZDF-Sportchef.

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