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Conference League: Notfall und Torwart-Patzer – Frankfurt muss in Play-offs


Torwart-Patzer: Frankfurt muss in Play-offs

Von dpa, dd

Aktualisiert am 01.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Unglückliche Figur: Kevin Trapp (li.) im Spiel gegen PAOK.Vergrößern des BildesUnglückliche Figur: Kevin Trapp (li.) im Spiel gegen PAOK. (Quelle: KAI PFAFFENBACH/Reuters)
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Die Eintracht und PAOK Saloniki liefern sich ein nervenaufreibendes Spiel. Es geht hin und her. Am Ende macht ein Fehler den Unterschied.

Eintracht Frankfurt hat die letzte Chance für die direkte Qualifikation für das Achtelfinale der Conference League verspielt. Die Hessen verloren am Donnerstagabend 1:2 (0:0) gegen PAOK Saloniki und müssten Stand jetzt den Umweg über die Play-offs gehen.

Tomasz Kedziora (55.) und Andrija Zivkovic (73.) trafen für die Griechen, Omar Marmoush (58.) konnte nur zwischenzeitlich für die SGE ausgleichen. Dabei sah Eintracht-Torwart Kevin Trapp beim 1:2 nicht gut aus, ließ einen Schuss abprallen – direkt vor die Füße von Zivkovic. Der eingewechselte Kristijan Jakic sah in der Nachspielzeit Gelb-Rot (90.+4). Für Stille im Stadion sorgte ein medizinischer Notfall im Frankfurter Block gegen Ende der ersten Halbzeit (mehr dazu lesen Sie hier).

Frankfurts abschließendes Spiel in Aberdeen am 14. Dezember ist damit mehr oder weniger wertlos. Überwintern werden beide Teams in Europa. Saloniki rückt als Gruppensieger direkt ins Achtelfinale, die Eintracht muss eine Zusatzrunde absolvieren.

So lief das Spiel:

Auf dem Rasen gab es reichlich Torraumszenen – zunächst mit Vorteilen für die umtriebige Eintracht. Der starke Fares Chaibi kam erstmals nach zehn Minuten zum Abschluss, scheiterte aber an Salonikis Dominik Kotarski. Auch Stürmer Marmoush (32.) verzweifelte frei stehend am glänzend reagierenden Schlussmann aus Kroatien.

PAOK zeigte sich vor allem bei Standards gefährlich. Nach einer Hereingabe auf Konstantinos Koulierakis (23.) rettete die Latte für den bereits geschlagenen Kevin Trapp. Der Nationalspieler wiederum entschärfte kurz darauf eine hochkarätige Chance von Salonikis Spielmacher Thomas Murg (29.).

Nach dem Wechsel folgten die Tore. Die Führung der Gäste entstand aus einer Slapstick-Situation nach einer Ecke: Im Eintracht-Strafraum klärte unmittelbar vor Trapp so lange kein Frankfurter den Ball, bis Kedziora frei einschoss. Das Gegentor wirkte wie ein Weckruf für die Eintracht. Marmoushs Ausgleich folgte nur drei Minuten später auf eine schöne Kombination über Mario Götze und Chaibi. Kurz darauf fiel durch Hugo Larsson sogar das 2:1, das wegen Abseits aber zurückgepfiffen wurde. Das rächte sich. Als Trapp patzte, stand Zivkovic bereit und vollendete für Saloniki. In der 85. Minute vergab Marmoush eine Großchance zum erneuten Ausgleich.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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