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EM: Ex-BVB-Star Lambert warnt DFB-Elf vor Schottland


"Das kann gefährlich für sie werden"
Ex-BVB-Star warnt Deutschland vor Schottland

Von sid
30.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Paul Lambert im Trikot von Borussia Dortmund: Der Schotte holte mit dem BVB die Champions League 1997.Vergrößern des BildesPaul Lambert im Trikot von Borussia Dortmund: Der Schotte holte mit dem BVB die Champions League 1997. (Quelle: imago)
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Bei der EM trifft Deutschland im ersten Spiel auf Schottland. Ein früherer BVB-Star warnte jetzt die DFB-Elf vor den "Bravehearts".

Der ehemalige schottische Nationalspieler Paul Lambert hat die deutsche Nationalmannschaft vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-EM vor dem vermeintlichen Außenseiter gewarnt. "Wenn die Deutschen uns bei der EM unterschätzen, kann das gefährlich werden für sie", sagte Lambert im Interview mit dem "kicker". Schottland ist beim Heimturnier (14. Juni bis 14. Juli) in München erster Gegner des DFB-Teams.

Die hohe Erwartungshaltung in Deutschland sieht der ehemalige Profi von Borussia Dortmund (1996 bis 1997) als Vorteil für den Außenseiter. "Die deutsche Öffentlichkeit, die deutschen Medien und alle im Land erwarten, dass Deutschland gewinnt und sehr weit kommt oder gar das Turnier gewinnt", sagte er und fügte an: "Schottland hat keinen Druck."

"Deutschland steht unter Druck"

Lambert machen dabei auch vergangene Erfahrungen Hoffnung, für Gastgeber oder Favoriten seien Eröffnungsspiele "immer sehr schwierig". Bei der WM 1998 in Frankreich traf die schottische Auswahl zum Auftakt auf Titelverteidiger Brasilien. Gegen Weltstars wie Ronaldo und Roberto Carlos unterlagen die Briten knapp mit 1:2, "aber es war ein Spiel auf Augenhöhe und sehr eng", erklärte Lambert.

Darum geht Schottland auch in dieses Eröffnungsspiel vermeintlich gelassen. "Unsere Mannschaft freut sich auf das Spiel und auf die große Bühne", bekräftige er: "Deutschland ist Favorit und steht unter Druck."

In der stark besetzten Gruppe A, in der neben den beiden Teams noch Ungarn und die Schweiz Gegner sind, könnte ein Punktgewinn im ersten Spiel dem Außenseiter "einen Schub geben". In diesen Spielen stehen die Schotten dann aber eher unter Zugzwang: "Das sind für uns gefährliche Gegner. Denn in Schottland wird schon erwartet, dass wir beide Teams schlagen können."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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