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Europa League: VfL Wolfsburg verliert deutlich gegen Donezk und ist raus

Fortsetzung der Europa League  

Wolfsburg verliert deutlich gegen Donezk und ist raus

06.08.2020, 08:54 Uhr | dpa, t-online

Europa League: VfL Wolfsburg verliert deutlich gegen Donezk und ist raus. Das Aus in der Europa League: Xaver Schlager (l.) und seinen Wolfsburgern fehlte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Donezk der letzte Biss. (Quelle: Reuters/Valentyn Ogirenko)

Das Aus in der Europa League: Xaver Schlager (l.) und seinen Wolfsburgern fehlte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Donezk der letzte Biss. (Quelle: Valentyn Ogirenko/Reuters)

Der VfL Wolfsburg ist als erster deutscher Vertreter im Achtelfinale der Europa League gescheitert. Gegen den ukrainischen Meister Donezk verloren die "Wölfe" auch das Rückspiel – und brachen dabei besonders in den Schlussminuten regelrecht ein.

Der VfL Wolfsburg hat das Endrunden-Turnier in der Europa League klar verpasst. Der Fußball-Bundesligist verlor am Mittwochabend auch das Achtelfinal-Rückspiel bei Schachtjor Donezk mit 0:3 (0:0). Die Tore für den ukrainischen Meister schossen Junior Moraes (89./90.+3 Minute) und Manor Solomon (90.+1) zwar erst in den Schlussminuten. Vom Spielverlauf her waren die "Wölfe" im Olympiastadion von Kiew aber schon vorher weit davon entfernt, ihre 1:2-Heimniederlage aus der ersten Partie kurz vor der Corona-Pause noch einmal wettmachen zu können.

Gelb-Rot für Brooks

Ausgeglichen war in diesem Spiel nur die Anzahl der Platzverweise: Schachtjors David Chotscholawa (68. Minute/Rot) und Wolfsburgs John Anthony Brooks (70./Gelb-Rot) mussten binnen kurzer Zeit vom Rasen.

Das Finalturnier der besten acht Teams kann somit ab der kommenden Woche in Nordrhein-Westfalen nur noch mit maximal zwei deutschen Clubs stattfinden. Am Donnerstag haben Bayer Leverkusen (gegen die Glasgow Rangers) und Eintracht Frankfurt (beim FC Basel) noch die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Sollten die Frankfurter trotz ihrer 0:3-Hinspielpleite doch noch weiterkommen, würden sie am nächsten Dienstag in Gelsenkirchen gegen Donezk spielen.

Sechs Brasilianer Schachtjors Startelf

Das Rückspiel in Kiew ähnelte dem Hinspiel in Wolfsburg, obwohl das wegen der Corona-Pandemie schon fünf Monate her war. Denn technisch war der mit gleich sechs Brasilianern in der Startelf angetretene Uefa-Cup-Sieger von 2009 dem Bundesligisten klar überlegen.

Schon die erste Partie im März hätte Donezk höher gewinnen können. Diesmal vergaben Alan Patrick (13.), Junior Moraes (19./34.), Marlos (26.) und Mikola Matwijenko (33.) allein in der ersten Halbzeit eine Handvoll bester Möglichkeiten. Der eingebürgerte Brasilianer Marlos traf nur den Pfosten.

Leverkusen erwartet Glasgow, Frankfurt muss nach Basel

Die Wolfsburger Hoffnung, dass erst die Corona-Pause und zuletzt auch das Ende der ukrainischen Meisterschaft den Rhythmus dieses enorm spielstarken Gegners zerstören könnte, erfüllte sich nicht. Im Gegenteil: Nach ordentlichem Beginn war es der VfL, dem mehr als einen Monat nach der letzten Bundesliga-Partie gegen Bayern München erkennbar die Spielpraxis fehlte.

Auch in der zweiten Halbzeit fehlten der Mannschaft von Trainer Oliver Glasner die Kraft und nach dem Ausfall von sieben Spielern auch die personellen Alternativen, um diesem Achtelfinal-Duell noch einmal eine Wende zu geben. Spannend wurde es nur nach 65 Minuten noch einmal, als der Schiedsrichter zunächst einen Elfmeter für Wolfsburg gab, diese Entscheidung nach Videobeweis aber noch einmal zu einem Freistoß herabstufte. Donezk-Verteidiger Chotscholawa sah für sein Foul an Joao Victor aber so oder so Rot.

Am Donnerstag greifen die beiden anderen deutschen Vertreter in den Wettbewerb ein. Mitfavorit Bayer Leverkusen trifft auf die Glasgow Rangers (ab 18.55 Uhr im Liveticker von t-online.de), Eintracht Frankfurt reist zum FC Basel (ab 21 Uhr im Liveticker von t-online.de).


Für die Wolfsburger geht es trotz ihres Ausscheidens schon in sechs Wochen international weiter. In drei Qualifikationsrunden am 17. September, 24. September und 1. Oktober wollen sie auch den Europa-League-Wettbewerb der nächsten Saison erreichen. 

Die weiteren Ergebnisse:

  • Inter Mailand - FC Getafe 2:0 (1:0)
  • Manchester United - LASK Linz 2:1 (0:0)
  • FC Kopenhagen - Istanbul Basaksehir 3:0 (1:0)
Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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