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DFB-Frauen nach Blamage: "Es muss knallen"


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Popp fordert: "Es muss knallen"

Von dpa
21.10.2017Lesedauer: 3 Min.
Alexandra Popp traf gegen Island, doch das änderte nichts an der 2:3-Niederlage
Alexandra Popp traf gegen Island, doch das änderte nichts an der 2:3-Niederlage (Quelle: Baumann/imago-images-bilder)
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Die DFB-Frauen stehen nach dem historischen 2:3 gegen Island am Tiefpunkt

Die Jahre der internationalen Dominanz sind endgültig vorbei, die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft rutscht seit dem Olympiasieg 2016 immer tiefer in die Krise. Nach dem desolaten Auftritt beim 2:3 gegen Island sprach Alexandra Popp Klartext und forderte eine interne Aussprache. "So geht es nicht weiter. Es muss knallen innerhalb des Teams", sagte die 26-Jährige vom VfL Wolfsburg nach der historischen Niederlage im dritten WM-Qualifikationsspiel am Freitag in Wiesbaden.

Erstmals nach 20 Jahren und 68 EM- und WM-Qualifikationsspielen ging die DFB-Auswahl als Verlierer vom Platz. "Wir machen gerade alles kaputt, was wir uns im deutschen Frauenfußball über Jahre aufgebaut haben", schimpfte Popp, die eine der wenigen war, die sich gegen die Niederlage stemmte.

Jones stellt Spielerinnen an den Pranger

Bundestrainerin Steffi Jones war nach dem desaströsen Auftritt ihrer Auswahl wütend und enttäuscht, wirkte zudem ratlos. "Man kann von einem Tiefpunkt sprechen", gestand die 44-Jährige. "Die Ampel ist auf Rot. Wir müssen sehen, dass wir uns schnell aus dem Tal wieder herausspielen", forderte Jones, die aber weniger die Schuld bei sich suchte, sondern vor allem die Spielerinnen an den Pranger stellte. "Es ist sehr ärgerlich. Wir haben die Mannschaft bestens vorbereitet. Sie wusste, was sie erwartet und wollte alles geben. Aber das war nicht der Fall. Den Worten müssen auch mal Taten folgen."

Fassungslos nach dem 2:3 gegen Island: Svenja Huth (l.) und Lea Schüller
Fassungslos nach dem 2:3 gegen Island: Svenja Huth (l.) und Lea Schüller (Quelle: Baumann/imago-images-bilder)

DFB-Frauen müssen um WM-Teilnahme bangen

Nur die sieben Gruppen-Ersten qualifizieren sich direkt für die WM 2019 in Frankreich. Die vier besten Gruppen-Zweiten spielen dann in Playoff-Spielen das letzte Europa-Ticket aus. So muss der zweimalige Weltmeister schon jetzt um seine Teilnahme bangen.

"Ja", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel bei der Verleihung des Fußball-Kulturpreises auf die Frage, ob er sich Sorgen um die WM-Qualifikation mache. "Es wäre arrogant, das nicht zu sagen. Denn gegen Island hatten wir normal nie Probleme. Ich bin sicher, dass Steffi Jones die richtigen Schlüsse daraus ziehen wird, damit wir im Rückspiel die nötigen Punkte holen. Aber wir müssen ein Brikett drauflegen, keine Frage."

Keine Weiterentwicklung erkennbar

Jones, die trotzt des blamablen EM-Aus im Viertelfinale gegen Dänemark weiter das Vertrauen der DFB-Führung bekam und deren Vertrag bis 2019 verlängert wurde, schaffte es seitdem nicht, der verunsicherten Elf eine Struktur zu verleihen. Nach der EM-Analyse zeigte sich Grindel noch überzeugt, dass Jones "die sportlichen Konzepte und die Kompetenz hat, um die WM 2019 als nächste große Herausforderung erfolgreich anzugehen".

Doch davon ist bisher nicht viel zu sehen. Die Entscheidung der Trainerin, erneut Laura Benkarth statt der Nummer eins, Almuth Schult, zu vertrauen, erwies sich im Nachhinein als unglücklich. Auch die System-Wechsel tun dem Team offenbar nicht gut. Bei der EM mit Raute, gegen Slowenien und Tschechien mit einem flachen 4-4-2, nun agierte die DFB-Elf plötzlich wieder im 4-2-3-1 wie bei ihrer erfolgreichen Vorgängerin Silvia Neid.

Dennoch war die Mannschaft gegen die laufstarken und robusten Isländerinnen kämpferisch, technisch und taktisch überfordert, zeigte kein Selbstbewusstsein. Eine Weiterentwicklung ist nicht erkennbar. Popp nahm das Trainerteam dennoch in Schutz. "Wir waren auf alles vorbereitet, setzen es aber nicht um." Gegen Färöer am Dienstag in Aspach fordert Jones nun eine Reaktion: "Da erwarte ich die richtige Antwort - und mehr."

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