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DFB-Keeperin: Schult kritisiert Clubs wegen Frauenfußball-Verweigerung

DFB-Keeperin  

Schult kritisiert Clubs wegen Frauenfußball-Verweigerung

08.11.2019, 20:03 Uhr | dpa

DFB-Keeperin: Schult kritisiert Clubs wegen Frauenfußball-Verweigerung. Würde sich über eine Frauen-Mannschaft bei Borussia Dortmund freuen: DFB-Keeperin Almuth Schult.

Würde sich über eine Frauen-Mannschaft bei Borussia Dortmund freuen: DFB-Keeperin Almuth Schult. Foto: Sebastian Gollnow/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Nationaltorhüterin Almuth Schult hat kein Verständnis für die Verweigerung einiger Traditionsvereine gegenüber dem Frauenfußball.

"Ich glaube, wenn Dortmund mal ein Probetraining anbieten würde, um ein Frauenteam zu gründen, würden sich innerhalb weniger Wochen Hunderte melden", sagte Schult im Interview der "Süddeutschen Zeitung". "Ich kenne Nationalspielerinnen, die sagen: Wenn der BVB eine Frauenmannschaft gründet, will ich dieses Trikot tragen. Ich glaube, den Vereinen ist gar nicht bewusst, was da für ein Potenzial drinsteckt."

Die vermeintlichen Argumente gegen eine professionelle Frauenfußball-Abteilung, wie sie beispielsweise der FC Bayern, der VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen unterhalten, seien "Ausreden, wenn man sieht, wie viel Geld von vielen Bundesligisten in die Infrastruktur gesteckt wird", sagte die 28-Jährige, die beim Jahresabschluss des DFB-Teams am Samstag (18.30 Uhr/Eurosport) vor 90.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion gegen England nach ihrer Verletzungspause nicht auf dem Rasen stehen wird.

Ohne die die großen Vereine, "die polarisieren und die Fans mitnehmen, wird es nicht funktionieren", sagte Schult. "Es würde helfen, wenn Clubs flächendeckend Interesse zeigen und nicht gleich ein Stoppschild ausgefahren wird." Zwar spüre sie auch beim DFB eine "Aufbruchsstimmung", und "vielleicht gehören Fußballerinnen in ein paar Jahrzehnten ganz selbstverständlich dazu. Aber was man bisher oft hört, sind für mich Ausreden, und das macht mich traurig, weil wir Fußballerinnen dadurch deutlich merken, dass wir nicht gewollt sind."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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