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Frauen-Länderspiel - Schüller oder Kerr: Welche Stürmerin trifft in Wiesbaden?

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Schüller oder Kerr: Welche Stürmerin trifft in Wiesbaden?

10.04.2021, 06:49 Uhr | dpa

Frauen-Länderspiel - Schüller oder Kerr: Welche Stürmerin trifft in Wiesbaden?. Deutschlands Lea Schüller traf in bislang 25 Länderspielen 13 Mal.

Deutschlands Lea Schüller traf in bislang 25 Länderspielen 13 Mal. Foto: Federico Gambarini/dpa. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Die Torquote der beiden derzeit besten Stürmerinnen der deutschen und der australischen Frauenfußball-Nationalmannschaften ist vergleichbar. Lea Schüller traf in bislang 25 Länderspielen 13 Mal, Samantha Kerr in 88 Partien 42 Mal.

Das ist aber auch das einzige Merkmal, womit man die beiden Torjägerinnen vor dem Länderspiel der DFB-Frauen gegen Australien am Samstag (16.10 Uhr/ARD) vergleichen kann.

In allen anderen Parametern hat Kerr klare Vorteile. Bereits seit 2009 geht die 27-Jährige für die "Westfield Matildas", wie die Australierinnen gerufen werden, auf Torejagd. Auf Clubebene sammelte sie bereits Auslandserfahrungen in den USA, ehe sie 2019 zum englischen Meister FC Chelsea wechselte.

"Sie ist eine herausragende Stürmerin, die derzeit in einer Topverfassung ist. Ihr Spiel zeichnet sich durch schnelle Tiefenläufe aus, sie ist robust, hat ein hervorragendes Gefühl für Raum und Ball, trifft instinktiv viele richtige Entscheidungen. Man kann sie in einem Spiel nicht gänzlich ausschalten. Insofern wird es spannend zu sehen, ob und wie wir sie aus dem Spiel nehmen können", sagt Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg über Kerr.

Und Schüller? Die 23-Jährige wechselte erst vor dieser Saison von SGS Essen zum Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München. Nach einer längeren Anlaufzeit wurde sie mit zunehmender Spielzeit zu einer echten Torjägerin. "Wir erarbeiten uns im Club sehr viele Chancen und deshalb kann ich auch mehr Tore erzielen. Ich musste mich aber erstmal an das neue Umfeld, die neuen Bedingungen gewöhnen", sagt Schüller und bekommt Rückendeckung von Voss-Tecklenburg. "Es braucht immer seine Zeit, bis man sich an die höheren Belastungen und die größere Intensität gewöhnt. Wie sie sich da herausgearbeitet hat, ist schon bemerkenswert", sagt die Bundestrainerin.

Und auch ihre Teamkolleginnen sehen das ähnlich. Sturmkollegin Laura Freigang von Eintracht Frankfurt prophezeit Schüller für das Australien-Spiel bereits einen Treffer. "Sie markiert in der 34. Minute das 1:0", sagt Freigang.

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