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DFL-Chefin Donata Hopfen: Die mächtigste Frau im deutschen Fußball muss gehen


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DFL-Chefin Hopfen muss nach nur einem Jahr gehen

Von t-online, sid
Aktualisiert am 07.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Donata Hopfen: Die Managerin darf die Meisterschale künftig nur noch angucken, nicht aber mehr überreichen. (Quelle: IMAGO)
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Es gab bereits Spekulationen, nun ist es offiziell: Donata Hopfen ist nicht mehr Chefin der Deutschen Fußball-Liga. Ihre Amtszeit war nur kurz – und zuletzt gab es Anzeichen für Unstimmigkeiten.

Donata Hopfen ist nicht mehr Geschäftsführerin der Deutschen Fußball-Liga. Dies gab die DFL am Mittwochabend bekannt. Zuvor hatte es bereits Meldungen über die bevorstehende Ablösung der Medienmanagerin gegeben.

Hopfen war erst seit 1. Januar dieses Jahres im Amt, hatte den langjährigen Geschäftsführer Christian Seifert abgelöst, der seit 2005 die Geschicke der DFL gelenkt hatte. Berichten zufolge hatte es unter Hopfen bereits seit Monaten in der Führung der DFL gegärt. Nun muss die einstige "Bild"-Digitalchefin schon wieder gehen.

"Wir haben in den letzten Monaten viel erreicht und viel angestoßen", wird Hopfen in einer Mitteilung der DFL zitiert. Man habe unter anderem "eine tragfähige Zukunftsstrategie für den deutschen Profifußball entwickelt, große Kooperationen wie die mit der NFL angeschoben und wichtige Lücken in der Vermarktung geschlossen." Dazu sei "das Verhältnis zum DFB heute besser denn je. Ich bin dankbar für die Zeit und die Arbeit mit den Klubs und meinem Team." Sie wünsche nun "den Verantwortlichen den nötigen Mut und Willen zur Veränderung, um auf die wachsenden Herausforderungen nicht nur zu reagieren, sondern sie auch aktiv zu gestalten." In ihrer Zeit bei der DFL habe sie "viele großartige Menschen kennen und schätzen gelernt. Ich gehe in dem Bewusstsein, die richtigen Dinge angestoßen zu haben."

DFL-Aufsrichtsratschef Hans-Joachim Watzke hielt sich kürzer: "Ich bedanke mich bei Donata Hopfen für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben." Hopfen habe "mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt. Auch wenn wir den Weg jetzt nicht gemeinsam weitergehen, wünsche ich ihr für die Zukunft das Allerbeste."

Zwei Klubmanager als Interimslösung

Laut Medienberichten sollen die Klubmanager Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt) und Oliver Leki (SC Freiburg) den Profiverband nun interimsweise führen, bis die Hopfen-Nachfolge geregelt wird. Dazu gab es am Mittwoch zunächst allerdings keine Bestätigung.

Große Teile der DFL-Gremien und der 36 Profiklubs waren mit der Arbeit Hopfens unzufrieden. Das lag vor allem daran, dass sie bei zahlreichen Baustellen wie der 50+1-Regel, der Digitalisierung, dem Einstieg eines Investors, der Auslandsvermarktung, dem neuen Grundlagenvertrag mit dem DFB und der kommenden Ausschreibung der Medienrechte nach Ansicht ihrer Kritiker nicht entscheidend vorangekommen ist.

Der Freiburger Finanzvorstand Leki (49) und der Frankfurter Vorstandssprecher Hellmann (51), die beide bereits wichtige Positionen in DFL-Gremien besetzen, könnten die Probleme lösen. Für beide Funktionäre spricht ihre gute Vereinsarbeit. Sowohl der Sport-Club wie auch die Eintracht stehen für sportlichen Erfolg und solides Wirtschaften.

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Verwendete Quellen
  • DFL-Pressemitteilung
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen SID und dpa
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Vielleicht besser, den Verein zu verlassen
Von Stefan Effenberg
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