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WM 2018: Europameister Portugal scheitert an Uruguay – Ronaldo verzweifelt


Ronaldo verzweifelt – Europameister Portugal scheitert an Uruguay

  • T-Online
Von Alexander Kohne

Aktualisiert am 01.07.2018Lesedauer: 2 Min.
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Unterschiedliche Gefühlswelten: Portugals Cristiano Ronaldo (li.) und Uruguays Edinson Cavani.
Unterschiedliche Gefühlswelten: Portugals Cristiano Ronaldo (li.) und Uruguays Edinson Cavani. (Quelle: dpa-bilder)
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Für Cristiano Ronaldo und Europameister Portugal ist im ersten Spiel der WM-K.o.-Runde Endstation. Gegen die bissigen Uruguayer fehlt es auch am unbedingten Willen.

"Das kann doch nicht wahr sein!" – Die Fassungslosigkeit stand Cristiano Ronaldo nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben: Denn Europameister Portugal ist im Achtelfinale der WM in Russland an Uruguay gescheitert. Am Ende hieß es verdient 2:1 für die Südamerikaner, denen es gelang, Superstar Ronaldo weitgehend aus dem Spiel zu nehmen.

Dies schafften die Uruguayer dank einer starken, äußerst disziplinierten Defensivleistung, wobei Ronaldo immer wieder von zwei bis drei Akteuren der „Celeste“ in die Mangel genommen wurde. Vorne konnten sie sich Südamerikaner auf ihren Supersturm Edinson Cavani/Luis Suarez verlassen.

Die beiden Ausnahmestürmer von Paris Saint-Germain bzw. dem FC Barcelona sorgten immer wieder für Betrieb im Strafraum – wobei Cavani mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte. Zumindest seinem ersten Treffer ging ein starkes Anspiels seines kongenialen Partners voran. Eben ein solcher spielstarker Offenisvpartner fehlte Ronaldo, der trotz großen Aufwands selten zum Abschluss kam. In WM-K.o.-Spielen wartet der fünfmalige Weltfußballer weiterhin auf einen Treffer aus dem Spiel.

Matchwinner Cavani wurde von seinen Emotionen nach dem Schlusspfiff derweil geradezu übermannt. „Ich bin unendlich glücklich und sehr zufrieden. Es geht weiter für uns. Mir fehlen die Worte. Wir glauben, dass wir bis zum Schluss durchhalten können“, erklärte der 31-Jährige.

So lief das Spiel:

Wie es sich für ihn gehört, setzte Cristiano Ronaldo nach sechs Minuten ein erstes Zeichen mit einem Weitschuss, doch nur eine Minute später schufen Cavani und Suarez ein kleines Kunstwerk: Cavani flankte quer übers Feld zu Suarez, lief weiter in den Strafraum und köpfte die Hereingabe des "Beißers" in vollem Tempo ins Tor. Das hatte für Uruguay den Vorteil, dass es sich ganz auf seine humorlose, aber eben auch effektive Abwehrarbeit konzentrieren konnte – und Portugal das Spiel machen musste.

Pepe gelang zwar in der 55. Minute nach einem Eckball per Kopf der zwischenzeitliche Ausgleich, doch wiederum Cavani schlenzte sieben Minuten danach cool mit rechts ins lange Eck zur erneuten Uruguay-Führung. Ronaldo wollte sich danach nicht kampflos geschlagen geben. Er versuchte es über links, er versuchte es über rechts, er ging in die Spitze, er ließ sich zurückfallen – eine rechte Bindung zum Spiel fand er aber nicht.

Uruguays nächster Gegner heißt im Viertelfinale Frankreich. Die „Équipe Tricolore“ hatte sich im ersten Achtelfinale mit 4:3 gegen Argentinien durchgesetzt. Gespielt wird am Freitag in Nischni Nowgorod (ab 16.00 Uhr im Liveticker von t-online.de).

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