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WM 2018 – Viertelfinale! Kroatien kickt Dänemark mit Mühe aus dem Turnier


WM-Achtelfinale  

Nächstes Elfer-Drama: Kroatien haut Dänemark raus

Von Tobias Ruf

02.07.2018, 07:49 Uhr
WM 2018 – Viertelfinale! Kroatien kickt Dänemark mit Mühe aus dem Turnier. Kroatien steht nach dem Sieg gegen Dänemark erstmals seit 1998 wieder in einem WM-Viertelfinale. (Quelle: imago images)

Kroatien steht nach dem Sieg gegen Dänemark erstmals seit 1998 wieder in einem WM-Viertelfinale. (Quelle: imago images)

Die kroatische Nationalmannschaft erreicht nach einem umkämpften Spiel gegen Dänemark das WM-Viertelfinale. Vom spielerischen Glanz der Vorrunde ist aber nicht mehr viel übrig.

Kroatien hat mit viel Mühe per Elfmeterschießen das Viertelfinale der WM in Russland erreicht. Mit drei gehaltenen Elfmetern im Elfmeterschießen avancierte Danijel Subasic zum Helden des Abends. Allerdings ließ die Mannschaft um Superstar Luka Modric den spielerischen Glanz aus der Vorrunde vermissen. 

4 : 3 (n. E.)
Flagge Heim-Mannschaft
Kroatien
Flagge Auswärts-Mannschaft
Dänemark

0:1 – Mathias Jörgensen (1')

1:1 – Mario Mandzukic (4')

1:2 – Simon Kjaer (Elfmeterschießen)

2:2 – Andrej Kramaric (Elfmeterschießen)

2:3 – Michael Krohn-Dehli (Elfmeterschießen)

3:3 – Luka Modric (Elfmeterschießen)

4:3 – Ivan Rakitic (Elfmeterschießen)

Besondere Vorkommnisse:
Kasper Schmeichel hält Elfmeter von Luka Modric (116.). Danijel Subasic hält Elfmeter von Christian Eriksen, Lasse Schöne und Nicolai Jörgensen im Elfmeterschießen. Kasper Schmeichel hält Elfmeter von Milan Badelj und Josip Pivaric im Elfmeterschießen.  

 

Gegen kompakte Dänen fanden die hochgelobten Kroaten nur selten ins Spiel, Torchancen waren Mangelware. Die Mannschaft von Trainer Zlatko Dalic muss in allen Bereichen zulegen, wenn sie bei diesem Turnier noch mehr erreichen will.

Überraschungsfinalist steht fest!

Die Vorzeichen dazu stehen auf dem Papier allerdings gut. Nach dem überraschenden Aus der Spanier gegen Russland stehen im kroatischen Turnierbaum nur noch vermeintliche Außenseiter oder Geheimtipps. Russland, Kroatien, Schweden, Schweiz, Kolumbien oder England. Einer dieser Teams wird das Endspiel am 15. Juli in Moskau bestreiten.

Für Dänemark ist die Reise nach einem guten Turnier beendet. Die Nordeuropäer haben mit starken Auftritten in der Vorrunde und einem taktisch disziplinierten Spiel gegen Kroatien ein gutes Bild bei dieser WM abgegeben und können erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.

So lief das Spiel:

Das vierte K.o.-Spiel lieferte die bislang spektakulärste Anfangsphase in Russland, nie in der WM-Geschichte erzielten beide Teams so schnell jeweils ein Tor. Das Spiel lief gerade 58 Sekunden, als Mathias Jörgensen nach einem langen Einwurf von Jonas Knudsen und einem Zuspiel des Neu-Dortmunders Thomas Delaney aus dem Gewühl heraus traf. Kroatiens Torwart Danijel Subasic, der den Ball mit dem Fuß ins eigene Tor lenkte, machte keine glückliche Figur.

Die Führung währte nicht mal drei Minuten, und das zweite Tor hatte eine noch kuriosere Vorgeschichte als das erste: Henrik Dalsgaard wollte den Ball im Strafraum mit einem Befreiungsschlag klären, traf aber seinen Mit spieler Andreas Christensen im Gesicht. Mandzukic fiel der Ball vor die Füße, der Ex-Münchner schoss ihn ins kurze Eck.

Nach dem Ausgleich mussten sich beide Teams erst mal schütteln: Vor allem versuchten sie, ihre Defensivreihen zu ordnen und zu schließen. Das gelang ihnen recht gut. Vor allem die spielbestimmenden Kroaten schafften es nur noch selten bis in den Strafraum der Dänen.

Modric vergibt die erste Siegchance

Nach der Pause wurde das Spiel immer zäher. Die ungemein giftigen Dänen ließen den Kroaten kaum noch Luft zum Atmen. Von der Leichtigkeit, mit der das Team von Coach Zlatko Dalic etwa Argentinien mit 3:0 entzauberte, war nichts mehr zu sehen. Modric ließ sich immer weiter zurückfallen, um sich für eine sinnvolle Spieleröffnung Platz zu verschaffen, doch sogar dem hochgelobten Spielgestalter des Champions-League-Siegers fiel kaum etwas ein.

Beide Teams kamen in der regulären Spielzeit und der Verlängerung zwar noch zu Chancen, richtig zwingend war aber keine davon - bis Modric mit einem genialen Pass Frankfurts Pokalheld Ante Rebic in Szene setzte, den Torschütze Jörgensen von den Beinen holte. Doch Modric vergab den fälligen Elfmeter.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material von sid

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