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Nach Zunahme von Gewalt: Innenminister wollen Schiedsrichter stärker schützen

Nach Zunahme von Gewalt  

Innenminister wollen Schiedsrichter stärker schützen

06.12.2019, 08:35 Uhr | dpa

Nach Zunahme von Gewalt: Innenminister wollen Schiedsrichter stärker schützen. Will Amateurschiedsrichter besser schützen lassen: Lorenz Caffier.

Will Amateurschiedsrichter besser schützen lassen: Lorenz Caffier. Foto: Bodo Marks/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Innenminister mehrerer Bundesländer streben einen besseren Schutz der Schiedsrichter im Amateurfußball an.

"Die Gewalt auf dem Sportplatz nimmt zu. Wir bekommen Woche für Woche Meldungen über Ausschreitungen oder Übergriffe vor allem auf die
Schiedsrichter", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz
Caffier (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Caffier ist
derzeit Sprecher der CDU/CSU-geführten Innenminister. An
diesem Freitag soll die Konferenz der Innenminister (IMK) in
Lübeck auf Betreiben Mecklenburg-Vorpommerns über eine
entsprechende Beschlussvorlage beraten.

"Landesverbände und auch die Politik haben zulange die Aggressivität im Amateurfußball unterschätzt. Das muss sich jetzt
ändern", begründete Caffier. Eine einfache Spielsperre reiche nicht aus. "Wer einen Schiedsrichter angreift, gehört bestraft", sagte er.

"Wir dulden keine Gewalt bei Fußballspielen, weder unter den Fans noch gegenüber den Unparteiischen", bekräftigte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Bestehende Sicherheitskonzepte müssten
deshalb "konsequent angewendet und wo nötig verbessert
werden".

Zuletzt hatten mehrere Fälle von Übergriffen gegen Referees in Amateurligen für Schlagzeilen gesorgt. In Berlin und im Saarland waren Unparteiische sogar in einen Streik getreten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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