Sie sind hier: Home > Sport > Fußball >

Nach Rückzug englischer Klubs: Juve-Boss Agnelli bestätigt Aus der Super League

Nach Rückzug der englischen Klubs  

Juve-Präsident Agnelli bestätigt Aus der Super League

21.04.2021, 15:07 Uhr | t-online, MEM

Aufregung um Super-League-Pläne: Erste Vereine künden Konsequenzen an

Die Veröffentlichung der Pläne zur Gründung der Super-League, haben die Fußballwelt in Aufregung versetzt. Nachdem das Vorhaben in England, nicht nur Fans, sondern auch von Trainern und Klubs kritisiert wurde, kündigten nun fünf englische Topklubs ihren Ausstieg aus dem europäischen Vorhaben an. 

Aufregung um Super-League-Pläne: In England protestieren Fans – erste Vereine künden Konsequenzen an. (Quelle: Reuters)


Nach dem Rückzug der sechs englischen Klubs gibt auch der italienische Meister Juventus Turin die Super League auf. Das Projekt ist somit gescheitert.

Die Super League, eine elitäre, paneuropäische Fußballmeisterschaft, in der nur die renommiertesten und finanzkräftigsten Vereine des Kontinents mitspielen dürfen, sorgte in den vergangenen Tagen für viel Wirbel.

Nach heftigen Protesten stiegen die sechs englischen Vereine Arsenal, Chelsea, Tottenham, Liverpool, Manchester United und Manchester City, die Gründungsmitglieder des Projekts waren, aus. Am Mittwoch gaben dann auch Inter Mailand und Atlético Madrid bekannt, nicht mehr Teil des Projekts sein zu wollen.

Agnelli: "Nein, das geht offensichtlich nicht" 

Bereits vor dem Ausstieg des italienischen sowie spanischen Spitzenreiters antwortete Juventus Turins Präsident Andrea Agnelli auf die Frage, ob der Wettbewerb trotz der Ausstiege der englischen Klubs umsetzbar sei, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters: "Um offen und ehrlich zu sein: Nein, das geht offensichtlich nicht."


Das Aus der Super League erfuhr zudem die französische Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld von Agnelli. Er war einer der Initiatoren des Projekts mit 20 Teilnehmern, von denen 15 unabhängig von der sportlichen Qualifikation teilnehmen sollten. Er hatte bis zuletzt für die Super League gekämpft. Nun werden die Pläne für die neue Eliteliga im europäischen Fußball verworfen.

"Möchte mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen" 

Das Projekt geriet bereits ins Wanken, als sich am Mittwoch die Bosse der englischen Vereine bei ihren Fans für das Vorhaben entschuldigten. 

So hat Liverpool-Boss John W. Henry um Verzeihung für die geplante Teilnahme gebeten. "Ich möchte mich bei allen Fans und Anhängern des Liverpool Football Club für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die ich in den letzten 48 Stunden verursacht habe", sagte der 71 Jahre alte Geschäftsmann.

Er fügte an: "Und ich möchte mich entschuldigen bei Jürgen Klopp, bei Billy, bei den Spielern und bei allen, die beim LFC so hart arbeiten, um unsere Fans stolz zu machen."

Uefa-Präsident Aleksander Čeferin öffnete den Vereinen bereits die Tür für die Rückkehr in die vom Dachverband organisierten Europapokal-Wettbewerbe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • Twitter

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal