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EM 2021: Russland empört sich über Ukraine-Trikots


Kurz vor EM-Start  

Russland empört sich über Ukraine-Trikots

07.06.2021, 14:37 Uhr | dpa

EM 2021: Russland empört sich über Ukraine-Trikots. Kurz vor EM-Start: Dieses Trikot sorgt für Ärger. (Quelle: Facebook/Andrii Pavelko)

Kurz vor EM-Start: Dieses Trikot sorgt für Ärger. (Quelle: Facebook/Andrii Pavelko)

Trikot-Wirbel kurz vor dem Start in die EM. Grund dafür sind die neuen Shirts der Ukraine, die in Russland gar nicht gut ankommen. Es geht dabei um die annektierte Krim.

Die Vorstellung der Trikots der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft hat in Russland für Empörung gesorgt. Grund dafür ist, dass die Trikots die Umrisse der Ukraine einschließlich der von Russland annektierten Krim und der von Separatisten kontrollierten Regionen Donezk und Lugansk zeigen.

Außerdem sind die Worte "Ruhm für die Ukraine" sowie "Ruhm für die Helden" zu lesen, welche mit dem jahrzehntelangen Unabhängigkeitskampf der Ukraine in Verbindung gebracht werden.

"Wir glauben, dass die Silhouette der Ukraine den Spielern Kraft geben wird, weil sie für die ganze Ukraine kämpfen werden", sagte der Präsident des ukrainischen Fußballverbandes, Andrej Pawelko, auf Facebook. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, wies darauf hin, dass die Ukraine "das ukrainische Territorium mit der russischen Krim verbunden hat". Spöttisch meinte sie, dass das Design an die Kunsttechnik "Trompe-l'oeil" erinnere, die das Auge austrickse und die "Illusion des Unmöglichen" erschaffe.

Der russische Sportpolitiker Dmitri Swischtschjow geht noch einen Schritt weiter. "Das ist völlig unangemessen", sagte er dem russischen Fernsehsender RT: "Dann sollen unsere Spieler in T-Shirts auf den Platz gehen, auf denen die Umrisse des russischen Reiches abgebildet sind, das Polen, die Ukraine und Finnland einschließt." Außerdem wird von mehreren russischen Funktionären eine Reaktion der Europäischen Fußball-Union (Uefa) gefordert.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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