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EM 2021: Cristiano Ronaldo wird Rekordtorschütze – Portugal siegt gegen Ungarn


Deutschland-Gruppe F  

Doppelpack von Rekord-Ronaldo – Portugal siegt gegen Ungarn

15.06.2021, 22:01 Uhr | t-online, anb, dpa

EM 2021: Cristiano Ronaldo wird Rekordtorschütze – Portugal siegt gegen Ungarn. Doppelpack und Rekord: Cristiano Ronaldo. (Quelle: Reuters/Alex Pantling)

Doppelpack und Rekord: Cristiano Ronaldo. (Quelle: Alex Pantling/Reuters)

Portugal ist der Start in die EM geglückt. Nach einem wechselhaften Spiel gewinnt der Titelverteidiger klar gegen Ungarn. Superstar Cristiano Ronaldo macht einen Doppelpack.

Dramatische Schlussphase beim EM-Spiel zwischen Ungarn und Portugal. Erst wird ein ungarisches Tor von Schön nach 80 Minuten zurückgepfiffen, dann schlägt Portugal dreifach zu und gewinnt 3:0 in der Deutschland-Gruppe F gegen Ungarn.

Im Mittelpunkt: Superstar Cristiano Ronaldo. 43 Minuten sind gespielt, als er im ungarischen Fünfmeterraum völlig frei zum Schuss kommt – aber den Ball statt ins Tor völlig untypisch verstolpert und in den Budapester Abendhimmel haut. TV-Experte Michael Ballack spricht bei Magenta TV von einer "tausendprozentigen Chance".

Als hätte es die Corona-Pandemie nie gegeben: Fans in Budapest. (Quelle: Reuters/Marton Monus)Als hätte es die Corona-Pandemie nie gegeben: Fans in Budapest. (Quelle: Marton Monus/Reuters)

Das Bild danach: Der völlig verzweifelte Ronaldo wirft seine Hände vor das Gesicht. Aber Ronaldo wäre nicht Ronaldo, würde er sich davon zu sehr beeindrucken lassen. Am Ende legt er gleich zwei Tore nach – und stellt auch noch einen Rekord auf.

Mit seinem verwandelten Elfmeter (87. Minute) und einem späten Treffer (90.+2) vor 55.662 Zuschauern machte Ronaldo seinen Ehrentag perfekt. Mit nun insgesamt elf EM-Treffern ist er zum alleinigen Rekordtorschützen vor dem Franzosen Michel Platini aufgestiegen. Zudem ist er nun auch Rekordteilnehmer. Der fünfmalige Weltfußballer ist der einzige Spieler, der bei fünf Europameisterschaften zum Einsatz kam.

Gefühlswelten: Die Portugiesen (l.) jubeln, die Ungarn sind enttäuscht. (Quelle: Reuters/Laszlo Balogh)Gefühlswelten: Die Portugiesen (l.) jubeln, die Ungarn sind enttäuscht. (Quelle: Laszlo Balogh/Reuters)

So lief das Spiel:

In einer phasenweise hitzigen Partie erwiesen sich die mit vier Bundesliga-Profis aufgelaufenen Magyaren in der Defensive lange als unüberwindbar. Herausragend dabei: Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi. Ein Abseitstreffer von Szabolcs Schön zählte zum Ärger der frenetisch feiernden Ungarn-Fans nicht (80.). Und in der Schlussphase avancierte Gulascis Vereinskollege Willi Orban bei den Gegentreffern zum Pechvogel, auch weil er den Foulelfmeter verursachte.

Auffälligster Akteur der Seleção, die mit sechs Europameistern startete, war anfänglich Diogo Jota. Der Offensivspieler vom FC Liverpool scheiterte zweimal an Ungarns starkem Schlussmann Gulacsi (5./40.). Orban bremste Jota mit einer riskanten Grätsche erfolgreich (26.).

Das Leipziger Duo war hinten im Dauereinsatz, vorne ackerte Kapitän Adam Szalai (FSV Mainz 05) als Vorkämpfer seiner Mannschaft. Mit einem Kopfball nach Freistoß-Vorlage von Roland Sallai (SC Freiburg) sorgte Szalai erstmals auch für den Hauch von Gefahr vor dem portugiesischen Tor (37.). Sein Distanzschuss nach der Pause stellte Portugals Torhüter Rui Patricio zwar nicht vor Probleme, sorgte aber immerhin für ein Raunen im Publikum (50.). Szalai forderte die Fans auch auf, für noch mehr Anfeuerung auf den Rängen zu sorgen. Gegner Portugal wurde fortwährend ausgepfiffen.

Glück für Portugal – kein Platzverweis

Gulasci stand nach dem Seitenwechsel weiter im Fokus. Bei einem Kopfball von Pepe hechtete er in seine rechte Torecke (47.), bei einem Distanzschuss von Bruno Fernandes in seine linke (67.). Glück hatte Portugal, dass der gelb-vorbelastete Ruben Dias nicht vom Feld verwiesen wurde, als er Sallai bei einem Zweikampf im Gesicht getroffen hatte (54.).

Nach dem 3:3 bei der EM 2016 entwickelte sich auch beim Wiedersehen ein spannendes Duell, wenn auch nur für eine Mannschaft torreich. Ronaldo reklamierte zunächst vergeblich auf Handspiel von Attila Fiola – doch dann kam doch noch die große Schlussphase.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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