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Trotz Aus nach der Vorrunde: Nordmazedonien voller Stolz

Von dpa
18.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Arijan Ademi (l) von Nordmazedonien und sein Teamkollege Stefan Ristovski ärgern sich über eine verpasste Torchance.
Arijan Ademi (l) von Nordmazedonien und sein Teamkollege Stefan Ristovski ärgern sich über eine verpasste Torchance. (Quelle: Robert Ghement/Pool EPA/AP/dpa./dpa)
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Bukarest (dpa) - Für Neuling Nordmazedonien ist das Abenteuer EM-Endrunde nach der Vorrunde auf jeden Fall beendet. In das letzte Gruppenspiel am Montag in Amsterdam gegen die Niederlande geht das Team von Altstar Goran Pandev dennoch voller Stolz. "Wir sind besiegt, aber noch nicht am Ende", sagte Trainer Igor Angelovski nach dem 1:2 (0:2) am Donnerstag in Bukarest gegen die Ukraine. In der Gruppe C hat die Ukraine damit weiterhin die Chance auf die erstmalige Qualifikation für ein EM-Achtelfinale. Nordmazedonien fliegt indes selbst bei einem kaum für möglich gehaltenen Sensationssieg in den Niederlande zurück in die Heimat.

"Wir müssen bis zum Ende dieser EM kämpfen", befand Torhüter Stole Dimitrievski, der seinem Team mit seiner Parade beim Handelfmeter von Ruslan Marinowski (83. Minute) immerhin die Chance auf den ersten Punkt bei einem großen Turnier ließ. Doch Ezgjan Alioskis Treffer zum 1:2 (57.) per Nachschuss nach einem ebenfalls verschossenen Foulelfmeter war zu wenig für die erst in der zweiten Halbzeit gut spielenden Außenseiter. "Erst in der zweiten Halbzeit haben wir unser wahres Gesicht gezeigt und demonstriert, warum wir hier bei der EM dabei sein dürfen", sagte Angelovski.

Die erste Halbzeit dagegen, das musste auch Nordmazedoniens Trainer zugeben, war schlecht. Andrej Jarmolenko (29.) und Roman Jaremtschuk (34.) wandelten die Überlegenheit der Ukraine auch in Tore um. "Es scheint so, als müssten wir erst ein Gegentor kassieren, bevor wir zu spielen beginnen. Eine gute Hälfte ist nicht genug, wir müssen im gesamten Spiel auf dem gleichen Niveau sein und konstant spielen, so wie wir es nach der Pause getan haben", sagte Kapitän Pandev. Wie es mit dem 37-Jährigen im Nationaltrikot nun weitergeht, ist noch offen.

Der Champions-League-Sieger von 2010 wollte nach dem Turnier in der Nationalmannschaft eigentlich Schluss machen und sich mit dem WM-Qualifikationsspiel im Oktober gegen Deutschland verabschieden. Nun scheint der Stürmer des FC Genua zu überlegen, noch ein Jahr weiterzumachen. "Ich hatte geplant, dass ich nach dem Turnier aufhöre, wir werden sehen, ob ich noch ein Jahr dranhänge", sagte Pandev zuletzt bei Sky Sport Italia.

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