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EM 2021: ARD entschuldigt sich für emotionalen Reporter


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ARD entschuldigt sich für emotionalen Reporter

Von dpa
Aktualisiert am 22.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Tom Bartels: Die ARD hat ihren Reporter in Schutz genommen.
Tom Bartels: Die ARD hat ihren Reporter in Schutz genommen. (Quelle: Eduard Bopp/imago-images-bilder)
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Die Dänen haben das fast Unmögliche geschafft und sind ins Achtelfinale eingezogen. In der ARD kommentierte Tom Bartels das Spiel gegen Russland. Zuschauer warfen ihm Parteilichkeit vor – nun hat sich der Sender geäußert.

Nach Vorwürfen der Parteilichkeit hat die ARD ihren EM-Reporter Tom Bartels in Schutz genommen. Während des Gruppenspiels zwischen Dänemark und Russland am Montagabend hatten Zuschauer moniert, dass der 55 Jahre alte Kommentator des öffentlich-rechtlichen Senders hörbar mit den Dänen sympathisiert habe. "Tom Bartels kommentiert die Spiele mit besten Wissen und Gewissen aus einer neutralen Perspektive. Dass das in manch einer emotionalen Situation gegebenenfalls nicht immer gelingt, bitten wir zu entschuldigen", twitterte die "Sportschau" in Reaktion auf eine der kritischen Stimmen.

Jubel der Dänen: Die Mannschaft hat gegen Russland gewonnen, Zuschauer warfen ARD-Reporter Bartels Parteilichkeit vor.
Jubel der Dänen: Die Mannschaft hat gegen Russland gewonnen, Zuschauer warfen ARD-Reporter Bartels Parteilichkeit vor. (Quelle: Ritzau Scanpix/imago-images-bilder)

Dänemark mit Sympathiebonus nach Eriksen-Kollaps

Bartels kommt seit vielen Jahren bei großen Fußballturnieren am Mikrofon zum Einsatz. So hatte er für die ARD auch das WM-Finale 2014 mit dem 1:0-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Argentinien durch das entscheidende Tor von Mario Götze kommentiert.

Dänemarks Nationalmannschaft hat bei dieser Europameisterschaft bei vielen Fans einen Sympathiebonus, nachdem Topstar Christian Eriksen während des ersten Gruppenspiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen war. Der 29-Jährige musste wiederbelebt werden, sein Team verlor die Partie danach mit 0:1. Durch das 4:1 gegen die Russen schaffte es die dänische Auswahl doch noch ins Achtelfinale. Eriksen hat das Krankenhaus inzwischen verlassen und erholt sich zu Hause in Odense von seinem dramatischen Herzstillstand.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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