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Ersatzgeschw├Ąchtes Schalkes erk├Ąmpft ohne Trainer den Sieg

Von dpa
Aktualisiert am 10.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Schalkes Spieler jubeln ├╝ber das 1:0 durch Thomas Ouwejan.
Schalkes Spieler jubeln ├╝ber das 1:0 durch Thomas Ouwejan. (Quelle: Bernd Thissen/dpa./dpa)
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Gelsenkirchen (dpa) - Ohne Chefcoach und stark ersatzgeschw├Ącht hat der FC Schalke 04 einen wichtigen Sieg gegen den 1. FC N├╝rnberg errungen.

Der Absteiger aus der Fu├čball-Bundesliga gewann mit 4:1 (1:0), besiegte damit zum ersten Mal in dieser Zweitliga-Saison ein Team aus der oberen Tabellenh├Ąlfte und sprang zumindest f├╝r eine Nacht mit 29 Punkten zum Ende der Hinserie auf den dritten Tabellenrang. Mit zwei Z├Ąhlern weniger fiel N├╝rnberg auf Rang sechs zur├╝ck und k├Ânnte die bislang starke Hinrunde im schlimmsten Fall auf Platz acht beenden.

Treffer von Thomas Ouwejan (20. Minute), des starken Darko Curlinov (85.), Ko Itakura (90.+4) und ein Eigentor von N├╝rnbergs Manuel Sch├Ąffler (66.) besiegelten Schalkes Sieg. F├╝r die G├Ąste wurde nur der Treffer von Fabian N├╝rnberger (49.) gewertet, obwohl die G├Ąste ein weiteres regul├Ąres Tor erzielt hatte.

Wie schon beim 1:2 bei Spitzenreiter FC St. Pauli am vergangenen Spieltag musste Schalke ohne den mit dem Coronavirus infizierten Chefcoach Grammozis auskommen. Fast noch schlimmer wog der Ausfall des in der Offensive gesetzten Stammtrios Simon Terodde (verletzt), Marius B├╝lter (erkrankt) und Dominick Drexler (verletzt).

Doch im Angriff spielte Ersatzmann Churlinov furios. Der nordmazedonische Nationalspieler bereitete Schalkes F├╝hrung gekonnt vor. Seinen strammen Schuss klatschte der ansonsten gute G├Ąste-Keeper Christian Mathenia dem Niederl├Ąnder Ouwejan entgegen, der den Ball volley ins Netz drosch. Der Club hatte in der 36. Minute Pech, als ein regul├Ąrer Treffer Sch├Ąfflers wegen vermeintlichen Abseits' zu fr├╝h aberkannt wurde und auch der Videoschiedsrichter nicht mehr einschreiten konnte.

Die zweite Halbzeit verlief genau anders herum. N├╝rnberg kam besser aus der Pause und glich schnell aus. Doch diesmal k├Ąmpfte sich der Bundesliga-Absteiger wieder in die Partie und hatte Gl├╝ck. Einen Schuss von Blendi Idrizi, der das Tor weit verfehlt h├Ątte, erwischte Sch├Ąffler, der mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Netz abf├Ąlschte. In der Schlussphase besorgten Churlinov und Itakura die Entscheidung.

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