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Ex-Nationalspieler Lukas Podolski im Tor-Rausch: Gala bei letztem Ligaspiel

Ex-Nationalspieler in Japan  

Podolski im Tor-Rausch: Gala bei letztem Ligaspiel

07.12.2019, 11:41 Uhr | dpa

Lukas Podolski (Vissel), NOVEMBER 30, 2019 - Football / Soccer : 2019 J1 League match between Kashima Antlers 1-3 Vissel (Quelle: imago images/Cordon Press/Miguelez Sports)
Best-of: Die besten Podolski-Buden in Japan

Der Weltmeister von 2014 überragt im Spiel von Vissel Kobe gegen Júbilo Iwata – und könnte sich damit einen Bilderbuch-Abschied geschaffen haben. Seine drei Tore gibt’s im Video. (Quelle: Perform/ePlayer)

Höhepunkte im Video: Das sind die besten Podolski-Buden in Japan. (Quelle: DAZN)


Der Weltmeister von 2014 überragt im Spiel von Vissel Kobe gegen Jubilo Iwata – und könnte sich damit einen Bilderbuch-Abschied geschaffen haben. Seine Zukunft ist noch ungewiss. Die Tore gibt's oben im Video.

Lukas Podolski ist in seinem wohl letzten Liga-Spiel für den japanischen Erstligisten Vissel Kobe zur Hochform aufgelaufen. Beim 4:1 (1:0)-Heimsieg gegen Jubilo Iwata gelang dem Weltmeister von 2014 ein Dreierpack. Der 130-malige deutsche Fußball-Nationalspieler traf am Samstag zum 1:0 (36. Minute), ehe er in der zweiten Hälfte mit zwei weiteren Treffern (78./85.) den Endstand markierte.

Podolskis Torrausch können Sie oben im Video sehen.

Damit stahl Podolski dem eigentlichen Hauptakteur des Spiels, David Villa, etwas die Show. Denn für den spanischen Weltmeister hatte Kobe im Vorfeld seines letzten Spiels für den Club eine große Abschiedsfeier organisiert. Villa bedankte sich mit seinem Treffer in der 75. Minute zum 2:1. Kobe beendete die Saison als Achter.

Podolski-Zukunft noch offen

Auch für Podolski ist nach zweieinhalb Jahren in der J-League wohl Schluss. Im Pokal-Halbfinale am 21. Dezember könnte er aber noch einmal dabei sein und im besten Fall am Neujahrstag im Endspiel auch. Der Titel wäre Podolskis vierter Pokalsieg im vierten Land.

Was der 34-Jährige danach macht, ist noch offen. Sein Vertrag in Kobe läuft im Januar aus. Eine offizielle Bestätigung des Abschieds gibt es bisher nicht, der Club des früheren Bundesliga-Trainers Thorsten Fink blockiert jegliche Anfragen zu möglichen Verhandlungen mit Podolski, der sich selbst auch nicht weiter äußert. Viele Fans wünschen sich eine Rückkehr zu seinem Herzensklub, den 1. FC Köln.

Podolski würde im kommenden Jahr gerne als einer von drei älteren erlaubten Spielern bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio in der deutschen Auswahl dabei sein. Ob das klappt, ist aber offen.


Vorgesorgt für die Zeit nach dem Fußball hat der geschäftstüchtige Podolski schon: Neben seiner Lukas-Podolski-Stiftung hat der Stürmer in der Domstadt einen Dönerladen und eine Eisdiele, zudem baut er derzeit eine Fußballhalle.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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