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Nach Einbürgerungstest: Italienische Polizei ermittelt gegen Luis Suarez

Stürmerstar soll betrogen haben  

Nach Einbürgerungstest: Polizei ermittelt gegen Luis Suarez

22.09.2020, 12:24 Uhr | sid

Nach Einbürgerungstest: Italienische Polizei ermittelt gegen Luis Suarez. Luis Suarez: Der Uruguayer soll beim Einbürgerungstest in Italien betrogen haben. (Quelle: imago images/Peter Schatz / Pool)

Luis Suarez: Der Uruguayer soll beim Einbürgerungstest in Italien betrogen haben. (Quelle: Peter Schatz / Pool/imago images)

Luis Suarez droht juristischer Ärger. Der uruguayische Stürmerstar soll beim Versuch, die italienische Staatsbürgerschaft zu erhalten, betrogen haben. Die Ermittlungen wurden bereits aufgenommen.

Barcelona-Stürmer Luis Suarez droht nach dem geplatzten Transfer zu Juventus Turin Ärger mit den italienischen Behörden. Der 33-Jährige soll bei dem Versuch, die italienische Staatsbürgerschaft zu erhalten, die Prüfungsfragen der Universität Perugia vorab gewusst haben. Das bestätigte Staatsanwalt Raffaele Cantone in einer Pressemitteilung.

"Bei der am 17. September durchgeführten Prüfung der italienischen Sprache des uruguayischen Fußballspielers Luis Alberto Suarez Diaz sind Unregelmäßigkeiten aufgetreten", heißt es in der Mitteilung. Die behandelten Themen seien "vorab mit dem Kandidaten vereinbart worden", auch das Ergebnis habe bereits vor dem Test festgestanden.

Suarez' Frau besitzt italienische Staatsbürgerschaft

Suarez, dessen Frau Sofia Balbi die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, war vergangene Woche für den Test nach Italien gereist. Grund war der erhoffte Wechsel vom FC Barcelona nach Turin, Juve hat die Zahl der Nicht-EU-Spieler in seinem Kader bereits ausgereizt. Juve-Coach Andrea Pirlo hatte zuletzt erklärt, dass der Transfer nicht zustande komme, weil Suarez' Pass nicht rechtzeitig eintreffen werde.

Suarez steht Medienberichten zufolge nun vor einem Transfer zu Atletico Madrid. Mit Barca soll er sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt haben und könnte deshalb ablösefrei wechseln.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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