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Manchester United: Edinson Cavani wegen rasstischer Wortwahl gesperrt

Problematischer Instagram-Post  

ManUtd-Star Cavani wegen rassistischer Wortwahl gesperrt

31.12.2020, 17:26 Uhr | dpa

Manchester United: Edinson Cavani wegen rasstischer Wortwahl gesperrt. Edinson Cavani: Der Uruguayer im Dienste Manchester Uniteds wurde wegen rassistischer Wortwahl gesperrt. (Quelle: imago images/PA Images)

Edinson Cavani: Der Uruguayer im Dienste Manchester Uniteds wurde wegen rassistischer Wortwahl gesperrt. (Quelle: PA Images/imago images)

Englands Rekordmeister Manchester United muss in den kommenden Partien auf Edinson Cavani verzichten: Der Stürmer wurde für einen rassistisch aufgefassten Instagram-Post bestraft.

Torjäger Edinson Cavani von Manchester United ist wegen eines Social-Media-Beitrags vom englischen Fußballverband hart bestraft worden. Der 33-Jährige wurde für drei Pflichtspiele gesperrt und muss eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Pfund (ca. 110.000 Euro) bezahlen. Die FA wertete einen Instagram-Gruß des Uruguayers an einen Freund als "beleidigend, missbräuchlich und unangemessen". Zudem habe Cavani in dem Beitrag vom November auf die Hautfarbe oder ethnische Herkunft Bezug genommen und damit gegen FA-Regeln verstoßen. Cavani fehlt den "Red Devils" in den kommenden Spielen in der Premier League gegen Aston Villa, im Liga-Pokal gegen Manchester City und im FA-Cup gegen den FC Watford.

Cavani hatte seinem Instagram-Post nach kurzer Zeit gelöscht und sich bereits dafür entschuldigt, dass er darin einen spanischen Begriff für Schwarze ("negrito") verwendet hatte. Der Stürmer betonte, dies sei als liebevoller Gruß gedacht gewesen, und er sei gegen jeden Rassismus. Das Wort "negrito" hat in Südamerika eine andere Bedeutung als in Großbritannien. Sein Klub Manchester United stellte sich auch deshalb demonstrativ hinter Cavani.

"Edinson Cavani war sich nicht bewusst, dass seine Worte falsch ausgelegt werden können, und hat sich aufrichtig dafür entschuldigt", teilte der englische Rekordmeister am Donnerstag mit. "Trotz seines ehrlichen Glaubens, dass er nur eine nette Dankesbotschaft auf die Gratulation eines engen Freundes sendet, hat er sich entschieden, die Anklage nicht anzufechten, aus Respekt für und Solidarität mit der FA und ihrem Kampf gegen Rassismus im Fußball."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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