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Familie bedroht: Raubüberfall auf PSV-Kollege von Mario Götze

Familie von Nationalspieler bedroht  

Raubüberfall bei Teamkollege von Mario Götze

10.05.2021, 09:35 Uhr | sid

Familie bedroht: Raubüberfall auf PSV-Kollege von Mario Götze. Eran Zahavi: Die Familie des PSV-Stars wurde bei einem Raubüberfall bedroht. (Quelle: imago images/ANP)

Eran Zahavi: Die Familie des PSV-Stars wurde bei einem Raubüberfall bedroht. (Quelle: ANP/imago images)

Seine Ehefrau wurde mit einer Waffe bedroht, die Kinder waren im Haus: Das Horror-Szenario ereignete sich für PSV-Star Eran Zahavi während er auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel war. 

Ein Raubüberfall auf die Familie des israelischen Fußball-Nationalspielers Eran Zahavi hat den niederländischen Topklub PSV Eindhoven um Trainer Roger Schmidt erschüttert.

Während der Auswärtsfahrt zum Spiel bei Willem II Tilburg (2:0) am Sonntag wurde Zahavis Ehefrau im Haus der Familie im Süden Amsterdams gefesselt und mit einer Waffe bedroht. Auch die drei Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren waren anwesend. Das bestätigte die Amsterdamer Polizei.

"Das überschattet alles" 

"Es ist schrecklich, was passiert ist", sagte Trainer Schmidt: "Auf der Hinfahrt erfuhren wir davon, das überschattet alles. Wir waren mit unseren Gedanken vor, während und nach dem Spiel bei Eran, und wir haben auch für ihn das Spiel gewonnen."

Schmidt hatte Zahavi gleich nach der Ankunft am Stadion vom Spiel freigestellt, der 33-Jährige kehrte umgehend nach Amsterdam zurück. Teamkollege Mario Götze fehlte in Tilburg angeschlagen, Nationalspieler Philipp Max kam über die volle Distanz zum Einsatz. "Das war nicht einfach", sagte Max, "aber wir haben uns vor Spielbeginn gesagt, dass wir für ihn gewinnen mussten. Für uns war das eine zusätzliche Motivation."

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, auch über die Beute gab es keine Angaben. Die Polizei setzte auf der Suche nach den Tätern Hubschrauber und Hunde ein, es gab aber zunächst keine Festnahmen. Zahavi, der seit Saisonbeginn für Eindhoven spielt, war mit seiner Familie nach Amsterdam-Buitenveldert gezogen, um in der Nähe einer jüdischen Gemeinde zu leben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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